Bangó Lajos

Klarinette

Pannon-Porträt

Klarinettist aus einer renommierten Musikerfamilie aus Gödöllő. 1975 wurde Bangó Lajos in das weltberühmte Rajkó-Orchester aufgenommen, dem er zwölf Jahre lang angehörte. Als Schüler von Farkas Gyula trat er mit dem Ensemble in zahlreichen Ländern der Welt auf.

Künstlerischer Werdegang

Bangó Lajos wurde in Gödöllő in eine renommierte Musikerfamilie hineingeboren. Musik und musikalische Tradition begleiteten ihn von frühester Kindheit an: Sein Vater war Primás, sein Großvater ein bekannter Klarinettist. So wuchs er ganz selbstverständlich in der Welt der ungarischen Roma-Musik und einer über Generationen weitergegebenen Musikertradition auf.

Ein entscheidender Meilenstein seiner musikalischen Laufbahn war das Jahr 1975, als er in das weltberühmte Rajkó-Orchester aufgenommen wurde. Zwölf Jahre lang gehörte er dem Ensemble an. Zu seinen Lehrern zählte Farkas Gyula, unter dessen Anleitung er sein musikalisches Können und seine instrumentalen Fähigkeiten weiterentwickelte.

Während seiner Jahre beim Rajkó-Orchester sammelte Bangó Lajos umfangreiche internationale Bühnenerfahrung. Mit dem Ensemble trat er in zahlreichen Ländern der Welt auf und lernte bereits als junger Musiker jene anspruchsvolle Aufführungstradition kennen, die das Rajkó-Orchester international berühmt gemacht hat.

Bis heute bilden das musikalische Erbe seiner Familie, die beim Rajkó-Orchester erworbenen Kenntnisse und seine jahrzehntelange Erfahrung als Musiker das Fundament seiner künstlerischen Laufbahn.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Mitglied des Pannon Cigányzenekar bereichert Bangó Lajos das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung, seinem charakteristischen Klarinettenspiel und dem musikalischen Wissen, das er während seiner Jahre beim Rajkó-Orchester erworben hat.

Was nur wenige über mich wissen

Die Musik wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt: Mein Vater war Primás und mein Großvater ein bekannter Klarinettist. Die Klarinette und die Welt der Roma-Musik gehören deshalb seit meiner Kindheit zu meinem Leben.