Hungarian Royal Gypsy Orchestra

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Unser Orchester

45 Orchestermitglieder Aktualisiert: 28.10.2026

Hungarian Royal Gypsy Orchestra

Die Leitung des Orchesters

Pannon-Porträt

Baranyai Lajos

Klarinette, Tárogató – Präsident

Klarinettist und Tárogatóspieler sowie Gründer und Leiter des Pannon Cigányzenekar. Bereits mit vierzehn Jahren wurde er Mitglied des Rajkó-Orchesters und trat dort nach kurzer Zeit als Solist auf. In seiner jahrzehntelangen Karriere konzertierte er in zahlreichen Ländern und musizierte mit vielen herausragenden Vertretern der ungarischen Roma-Musik.

Künstlerischer Werdegang

Der Klarinettist und Tárogatóspieler Baranyai Lajos wurde am 26. März 1961 in Szombathely als ältestes von drei Kindern einer auf beiden Seiten bekannten Musikerfamilie geboren. Sein Vater, Baranyai Lajos senior, war ein angesehener Kontrabassist, seine Mutter H. Erzsébet spielte Violine. Auch sein jüngerer Bruder führte die musikalische Tradition der Familie als Zimbalist fort, während seine Schwester einen bürgerlichen Beruf wählte.

Im Alter von zehn Jahren begann Baranyai Lajos Klarinette an der Bartók-Béla-Musikschule in Szombathely zu lernen, wo Simon Géza zu seinen Lehrern gehörte. Parallel dazu wurde er von Tamás József in die besondere musikalische Welt und Aufführungstradition der ungarischen Roma-Musik eingeführt.

Mit nur vierzehn Jahren wurde er in das weltberühmte Rajkó-Orchester aufgenommen. Dank seines außergewöhnlichen Talents trat er bereits zwei Monate später als Solist auf. Mit dem Ensemble konzertierte er in zahlreichen Ländern. Prägend für seine musikalische Entwicklung waren Farkas Gyula, der legendäre Gründer und künstlerische Leiter des Rajkó-Orchesters, sowie später der Klarinettist Vámos Péter, Mitglied des Ungarischen Staatlichen Konzertorchesters.

Seinen Militärdienst absolvierte er im Künstlerensemble Aquincum. Anschließend spielte er im Orchester von Mici Farkas Gyula in der Baricska Csárda in Balatonfüred. Es folgten zahlreiche Engagements mit renommierten Musikern und Ensembles. Unter anderem musizierte er mit Petrik József im Hotel Európa, mit Puka Károly und Salasovics Dezső im Hungária Café, mit Németh Gyula im Restaurant EMKE, mit ifj. Déki Lakatos Sándor im Restaurant Trombitás sowie mit Déki Lakatos Sándor und Lakatos Sándor in der Mátyás Pince. Darüber hinaus arbeitete er mit herausragenden Musikern wie Berki Béla, Suki András, Lendvai „Csócsi“ Jenő und József, Molnár László und Ökrös Oszkár zusammen.

1989 trat er in Hamburg auf, wo sein Spiel vom lokalen Rundfunk live übertragen wurde.

Einen der wichtigsten Meilensteine seiner Laufbahn setzte er 2006 mit der Gründung des Pannon Cigányzenekar. Das Ensemble entwickelte sich nach dem 100-köpfigen Zigeunerorchester zu einem der größten ungarischen Roma-Orchester. Als Gründer und Leiter setzt sich Baranyai Lajos seit nunmehr zwei Jahrzehnten für die Bewahrung und lebendige Weitergabe der ungarischen Roma-Musik sowie für die Förderung der nächsten Musikergeneration ein.

Seine musikalische Welt reicht weit über klassische Musik und die traditionelle ungarische Kaffeehaus- und Roma-Musik hinaus. Baranyai Lajos ist ebenso in Volksmusik- wie in Unterhaltungsmusik-Ensembles zu Hause. Neben der Klarinette spielt er Tárogató und Saxophon und bringt zu seinen Auftritten häufig alle drei Instrumente mit. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es ihm, Ensembles unterschiedlichster Stilrichtungen mit jeweils eigenen Klangfarben und musikalischen Charakteren zu bereichern.

Baranyai Lajos lebt heute in Bük und ist Vater zweier Kinder.

Beim Pannon Cigányzenekar

2006 gründete Baranyai Lajos das Pannon Cigányzenekar. Seit zwanzig Jahren setzt er sich als Leiter des Ensembles dafür ein, der lebendigen Tradition der ungarischen Roma-Musik einen würdigen Platz im ungarischen und internationalen Konzertleben zu sichern. Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Förderung junger Musiker und die Weitergabe der musikalischen Tradition an die nächste Generation.

Auszeichnungen und Ehrungen

2008 – Anerkennungsurkunde des ungarischen Ministers für Bildung und Kultur

Was nur wenige über mich wissen

Obwohl mich die meisten als Klarinettisten kennen, komme ich nur selten mit einem einzigen Instrument auf die Bühne. Neben der Klarinette spiele ich Tárogató und Saxophon und habe bei Auftritten häufig alle drei Instrumente dabei. Neben der traditionellen ungarischen Roma-Musik fühle ich mich auch in der Volks- und Unterhaltungsmusik zu Hause – und greife jeweils zu dem Instrument, dessen Klang am besten zum musikalischen Moment passt.

Pannon-Porträt

Kónyai Flórián

Violine – Vizepräsident

Ein vielseitiger Violinist, dessen musikalischer Weg von Klassik, Jazz und populärer Musik ebenso geprägt ist wie von der Klangwelt des Balkans. Er tritt regelmäßig auf nationalen und internationalen Bühnen sowie in Theater- und Konzertproduktionen auf. Im Pannon Cigányzenekar spielt er in der ersten Violinstimme und ist zugleich Vizepräsident des Orchesters.

Künstlerischer Werdegang

Für den Violinisten Kónyai Flórián ist Musik weit mehr als ein Beruf: Sie ist eine Lebensform und eine künstlerische Berufung, die seinen gesamten Werdegang prägt. Neben technischem Können stehen in seinem Spiel vor allem Emotionalität, Aufrichtigkeit und die besondere Fähigkeit im Mittelpunkt, durch Musik eine Verbindung zwischen Menschen zu schaffen.

Seine künstlerische Laufbahn ist außergewöhnlich vielseitig. Neben der klassischen Musik ist er auch im Jazz, in der populären Musik sowie in der Welt der Balkan- und mitteleuropäischen Musiktraditionen zu Hause. Als Mitwirkender zahlreicher nationaler und internationaler Produktionen führten ihn seine Auftritte neben vielen europäischen Ländern auch nach Japan und China.

Seit vielen Jahren verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit der ungarischen Band Punnany Massif. Mit ihr stand er unter anderem im Béla-Bartók-Nationalen Konzertsaal des Müpa Budapest auf der Bühne. Im klassischen Bereich arbeitete er mit dem Frankfurter Rundfunkorchester zusammen, seine jazzorientierte Seite zeigt er unter anderem in der Formation Váradi Style. Auch die Welt des Balkan Folk Fusion nimmt einen wichtigen Platz in seinem musikalischen Schaffen ein.

Eine besondere Beziehung verbindet Kónyai Flórián zudem mit dem Theater. Am Petőfi-Theater in Sopron wirkte er als Violinist in zahlreichen musikalischen Produktionen mit. Darüber hinaus ist er Mitglied der Local Vintage Company und war auch als Gast der Petőfi Band zu erleben.

Auch die Literatur und insbesondere die Lyrik spielen in seinem künstlerischen Denken eine wichtige Rolle. Er schreibt selbst Gedichte und beteiligt sich an Produktionen, in denen Musik und Literatur miteinander verschmelzen. Für ihn liegt die besondere Kraft der Kunst darin, Kulturen und Menschen miteinander zu verbinden und Gefühle und Gedanken auszudrücken, für die Worte allein oft nicht ausreichen.

Im Pannon Cigányzenekar verstärkt er die erste Violinstimme und übernimmt zugleich als Vizepräsident des Orchesters Verantwortung in dessen Leitung. Sowohl als Musiker als auch als Mitglied des Vorstands setzt er sich für die Bewahrung und Weitergabe musikalischer Traditionen ein und bleibt zugleich offen für neue künstlerische Begegnungen und den Dialog zwischen unterschiedlichen Musikwelten.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar spiele ich in der ersten Violinstimme und wirke zugleich als Vizepräsident an der Arbeit der Orchesterleitung mit. Mir ist wichtig, dass wir neben höchstem musikalischem Anspruch gemeinsam daran arbeiten, die Werte der ungarischen Roma-Musik zu bewahren, an kommende Generationen weiterzugeben und würdig zu vertreten.

Was nur wenige über mich wissen

Neben der Musik liegt mir auch die Poesie sehr am Herzen – ich schreibe selbst Gedichte. Ich glaube, dass Musik und Lyrik zwei unterschiedliche Sprachen derselben inneren Welt sind. Beide ermöglichen es mir, Gefühle und Gedanken auszudrücken, für die alltägliche Worte manchmal nicht ausreichen.

Pannon-Porträt

Kiss Zsuzsanna

Violoncello – Sekretärin

Cellistin und Sekretärin des Hungarian Royal Gypsy Orchestra. Sie spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Violoncello und beherrscht außerdem Klavier und Flöte. Dem Ensemble gehört sie nahezu seit seiner Gründung an.

Künstlerischer Werdegang

Kiss Zsuzsanna wurde 1973 in Sopron geboren, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Bereits im Alter von sechs Jahren begann ihre musikalische Ausbildung. Ihr Hauptinstrument wurde das Violoncello, daneben spielt sie auch Klavier und Flöte.

Im Laufe ihres musikalischen Weges spielte sie in verschiedenen Orchestern und Ensembles. In den vergangenen Jahren ist ihre musikalische Tätigkeit jedoch immer enger mit dem Pannon Cigányzenekar – dem Hungarian Royal Gypsy Orchestra – verbunden. Sie gehört dem Orchester nahezu seit dessen Gründung an und ist damit nicht nur als Musikerin, sondern auch als langjähriges Mitglied der Gemeinschaft Teil seiner mittlerweile zwei Jahrzehnte umfassenden Geschichte.

Ihre Rolle geht jedoch weit über die Bühne hinaus. Als Sekretärin des Orchesters unterstützt sie aktiv dessen organisatorische Arbeit und übernimmt zahlreiche Aufgaben im Hintergrund, ohne die der reibungslose Betrieb eines großen Ensembles kaum vorstellbar wäre. So ist Zsuzsanna zugleich Teil der musikalischen Gemeinschaft und eine wichtige organisatorische Stütze des Pannon Cigányzenekar.

Beim Pannon Cigányzenekar

Kiss Zsuzsanna gehört dem Pannon Cigányzenekar nahezu seit dessen Gründung an. Als Cellistin steht sie mit dem Ensemble auf der Bühne, als Sekretärin unterstützt sie zugleich die organisatorische Arbeit und den täglichen Betrieb des Orchesters.

Was nur wenige über mich wissen

Obwohl man mich beim Pannon vor allem als Cellistin kennt, ist das Violoncello nicht mein einziges Instrument: Ich spiele auch Klavier und Flöte. Und für mich endet das Orchesterleben nicht mit dem letzten Ton – als Sekretärin arbeite ich auch hinter den Kulissen daran, dass alles seinen richtigen Platz findet.

Hungarian Royal Gypsy Orchestra

Meister der Tradition

Primás (leitende Geiger)

Pannon-Porträt

Puka Károly

Chefprímás

Puka Károly ist ein herausragender Primás der ungarischen Roma-Musik, Gewinner des Primás-Wettbewerbs von 1984 und Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Ungarn. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere vertrat er die Tradition der ungarischen Roma-Musik auf zahlreichen Bühnen Europas und Amerikas. Heute ist er Chefprimás des Pannon Cigányzenekar.

Künstlerischer Werdegang

Puka Károly wurde am 28. Juli 1963 in Budapest geboren, fühlt sich aufgrund seiner engen familiären Bindungen jedoch auch der südungarischen Stadt Makó zugehörig. Seine Eltern waren kurz vor seiner Geburt von Makó in die Hauptstadt gezogen. Bis heute kehrt er regelmäßig in die Stadt zurück, unter anderem anlässlich verschiedener musikalischer Veranstaltungen.

Er stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. Sein Großvater väterlicherseits, Puka Dezső, war ein bekannter Zimbalspieler, sein Großvater mütterlicherseits, Genova (Lakatos) József, Cellist. Die Liebe zur Musik und sein Talent wurden ihm gewissermaßen in die Wiege gelegt. Bereits 1973 begann seine musikalische Ausbildung beim Rajkó-Orchester.

Seine Grundschulzeit verbrachte er im VIII. Bezirk von Budapest an der Schule in der Dugonics utca. Anschließend legte er seinen Schulabschluss an der Schule des Rajkó-Orchesters des Zentralen Künstlerensembles des KISZ ab. Seine musikalische Entwicklung wurde von renommierten Lehrern wie Fátyol Tivadar, Hámori Teréz, Égerlant István und Farkas Gyula begleitet.

Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich früh: Bereits 1976, im Alter von nur dreizehn Jahren, wurde er einer der führenden Primasse des Rajkó-Orchesters. Mit dem Ensemble nahm er an zahlreichen Auslandstourneen teil und präsentierte die Tradition der ungarischen Roma-Musik vor Publikum in Europa und Amerika.

Ein entscheidender Meilenstein seiner Laufbahn war das Jahr 1984, als er den in Ungarn veranstalteten Wettbewerb für Roma-Primasse gewann. Dieser Erfolg machte ihn landesweit bekannt. Danach verließ er das Rajkó-Orchester und setzte seine Karriere als Primás in Venedig fort. Sieben Jahre lang musizierte er im legendären Caffè Florian. Nach seiner Rückkehr nach Ungarn spielte er im New York Café in Budapest und anschließend dreizehn Jahre lang im Restaurant Király.

Eine besondere internationale Anerkennung seiner künstlerischen Laufbahn war die persönliche Einladung des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin zu einem Konzert in der Schweiz. Diese Einladung bedeutete für Puka Károly nicht nur eine große berufliche Ehre, sondern bot ihm zugleich die Möglichkeit, die ungarische Roma-Musik vor internationalem Publikum zu vertreten.

Sein jahrzehntelanges künstlerisches Wirken wurde auch auf staatlicher Ebene gewürdigt: Er erhielt das Goldene Verdienstkreuz der Republik Ungarn. Im Laufe seiner Karriere entwickelte sich Puka Károly zu einem bedeutenden Vertreter der traditionellen ungarischen Roma-Musik. Heute führt er dieses musikalische Erbe als Chefprimás des Pannon Cigányzenekar fort.

Beim Pannon Cigányzenekar

Puka Károly ist Chefprimás des Pannon Cigányzenekar. Mit seiner jahrzehntelangen nationalen und internationalen Erfahrung, seinem unverwechselbaren Primás-Spiel und seiner künstlerischen Persönlichkeit prägt er maßgeblich den musikalischen Charakter des Orchesters und die authentische Weitergabe der ungarischen Roma-Musiktradition.

Auszeichnungen und Ehrungen

1984 – Gewinner des ungarischen Wettbewerbs für Roma-Primasse
Goldenes Verdienstkreuz der Republik Ungarn
Persönliche Einladung Yehudi Menuhins zu einem Konzert in der Schweiz

Was nur wenige über mich wissen

Ich wurde in Budapest geboren, fühle mich aber zugleich als Makóer. Meine Eltern zogen unmittelbar vor meiner Geburt von Makó nach Budapest, und bis heute bin ich der Stadt eng verbunden. Besonders stolz bin ich darauf, dass Yehudi Menuhin mich im Laufe meiner Karriere persönlich zu einem Konzert in der Schweiz eingeladen hat.

Pannon-Porträt

Budai Sándor

Dirigent – Prímás

Budai Sándor ist Primás (leitender Geiger), Violinist und ehemaliges Mitglied des Rajkó-Ensembles sowie des Ungarischen Staatlichen Volksensembles. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere trat er in renommierten Konzertsälen auf der ganzen Welt auf und sammelte umfassende Erfahrungen in der ungarischen Zigeunermusik, der klassischen Musik, der Volksmusik und der Weltmusik.

Künstlerischer Werdegang

Budai Sándor, Primás (leitender Geiger) und Violinist, wurde 1965 in Budapest in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er Violine zu spielen. 1975 wurde er in das legendäre Rajkó-Ensemble aufgenommen, wo er eine Ausbildung in klassischer Musik, Salonmusik und ungarischer Zigeunermusik erhielt. Zu seinen Lehrern zählten Gyula Farkas, Oszkár Losonczy-Sweitzer und Béla Székelyhidi.

Dank seines außergewöhnlichen Talents wurde er bereits mit sechzehn Jahren Primás im Rajkó-Ensemble. Schon in jungen Jahren bereiste er mit dem Ensemble die Welt und trat an renommierten Spielstätten wie der Carnegie Hall in New York, der Mailänder Scala und dem Opernhaus von Sydney auf.

Ab 1985 war er Mitglied des Ungarischen Staatlichen Volksensembles und gründete später sein eigenes Orchester. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er auch längere Zeit im Ausland. Als Mitwirkender in André Hellers groß angelegter Magneten Gipsy Show stand er auf zahlreichen europäischen Bühnen.

Viele Jahre lang musizierte er gemeinsam mit dem weltberühmten Zymbalvirtuosen Kálmán Balogh in der Balogh Kálmán Gipsy Cimbalom Band und wirkte bei zahlreichen Konzerten und Plattenaufnahmen mit. Als vielseitiger Musiker ist er neben der traditionellen ungarischen Zigeunermusik auch in der klassischen Musik, der Volksmusik und verschiedenen Stilrichtungen der Weltmusik zu Hause.

Während seiner jahrzehntelangen Laufbahn blieb Budai Sándor stets ein herausragender Vertreter der ungarischen Zigeunermusik und der Primás-Tradition.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2022 ist er Primás des Pannon Cigányzenekar. Mit seiner reichen internationalen Erfahrung und seinem unverwechselbaren Spiel vertritt er jene musikalische Tradition, deren Weitergabe zu den wichtigsten Aufgaben des Orchesters zählt.

Was nur wenige über mich wissen

Nur wenige wissen, dass ich mich neben meiner Tätigkeit als ausführender Künstler auch mit dem Instrumentenbau beschäftige. Ebenso wichtig ist es mir, mit meiner Erfahrung die fachliche Entwicklung der jungen Musikergeneration zu unterstützen.

Pannon-Porträt

Berki László

Konzertmeister – Prímás

Ein Primás der ungarischen Zigeunermusik mit mehr als vier Jahrzehnten internationaler Bühnenerfahrung. Ehemaliges Mitglied des Ungarischen Staatlichen Volksensembles, des Staatlichen Budapester Tanzensembles und des 100-köpfigen Zigeunerorchesters; seit 2024 ist er Konzertmeister des Pannon Cigányzenekar.

Künstlerischer Werdegang

László Berki wurde am 28. September 1965 in Budapest in eine traditionsreiche Musikerfamilie geboren. Sein Vater, László Berki senior, gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der ungarischen Volks- und Zigeunermusik: Von 1968 bis 1997 war er leitender Primás des Ungarischen Staatlichen Volksensembles und von 1985 bis 1997 künstlerischer Leiter des 100-köpfigen Zigeunerorchesters.

László Berki begann im Alter von neun Jahren Violine zu spielen. Nach sechs Jahren Musikschule und zwei weiteren Jahren musikalischer Weiterbildung wurde er 1980 in die Vorbereitungsklasse der damaligen Franz-Liszt-Musikhochschule aufgenommen, wo er zwei Jahre studierte.

Seine professionelle Laufbahn begann 1982 als Geiger im Orchester des Ungarischen Staatlichen Volksensembles. 1984 nahm er am vom Ungarischen Fernsehen ausgeschriebenen landesweiten Primás-Wettbewerb „Vonópárbaj ’84“ teil und erreichte einen Podiumsplatz.

Im Januar 1985 wurde er leitender Primás des Staatlichen Budapester Tanzensembles, eine Position, die er bis November 1989 innehatte. Anschließend kehrte er zum Ungarischen Staatlichen Volksensemble zurück, wo er bis März 1997 als Stimmführer und stellvertretender Konzertmeister tätig war.

1985 schloss er sich als Gründungsmitglied dem 100-köpfigen Zigeunerorchester an. Fast vier Jahrzehnte lang, bis September 2023, gehörte er diesem international bekannten Ensemble an – zunächst als Primás und später als Konzertmeister.

In seiner mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere trat er in rund 45 Ländern auf allen fünf Kontinenten auf. Allein in Japan gastierte er elfmal. In den USA und Kanada absolvierte er zwei Tourneen von jeweils drei Monaten Dauer.

Seine künstlerische Arbeit wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. 1995 erhielt er das Silberne Verdienstkreuz der Republik Ungarn, 1999 den Lyra-Preis, 2021 den Dankó-Pista-Preis und 2024 den Lerner-Preis.

Seit 2024 ist László Berki Primás und Konzertmeister des Pannon Cigányzenekar. Mit seiner jahrzehntelangen Bühnen- und Orchestererfahrung nimmt er eine bedeutende Rolle in der künstlerischen Arbeit des Ensembles ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2024 gehört László Berki dem Pannon Cigányzenekar an. Als Primás und Konzertmeister bringt er seine jahrzehntelange internationale Bühnen- und Orchestererfahrung in die künstlerische Arbeit des Ensembles ein.

Auszeichnungen und Ehrungen

1995 – Silbernes Verdienstkreuz der Republik Ungarn
1999 – Lyra-Preis
2021 – Dankó-Pista-Preis
2024 – Lerner-Preis

Was nur wenige über mich wissen

Im Laufe meiner Karriere habe ich in rund 45 Ländern auf allen fünf Kontinenten musiziert. In Japan war ich elfmal zu Gast, und in den USA und Kanada nahm ich zweimal an jeweils dreimonatigen Tourneen teil.

Pannon-Porträt

Farkis Béla

Prímás

Der in Keszthely geborene Violinist führt die musikalische Tradition einer Musikerfamilie über mehrere Generationen hinweg fort. Er studierte am Bartók-Konservatorium in Budapest und erwarb anschließend an der Universität Pécs sein Diplom als Violinist. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit prägen sowohl klassische Musik als auch die ungarische Zigeunermusik seinen künstlerischen Weg.

Künstlerischer Werdegang

Farkis Béla wurde am 5. November 1986 in Keszthely in eine Musikerfamilie mit generationsübergreifender Tradition geboren. Sein Vater ist Klarinettist, sein Großvater war Primás. Musik gehörte daher bereits von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich zu seinem Leben. Schon früh galt sein besonderes Interesse der Violine, und im Alter von sieben Jahren begann er seine musikalische Ausbildung.

Mit vierzehn Jahren wurde er am Bartók-Konservatorium in Budapest aufgenommen. Anschließend setzte er sein Studium an der Universität Pécs fort, wo er sein Diplom als Violinist erwarb. Neben seiner fundierten klassischen Ausbildung blieb die aus seiner Familie überlieferte Tradition der ungarischen Zigeunermusik stets ein wichtiger Bestandteil seiner musikalischen Identität.

Im Laufe seiner Karriere trat Farkis Béla als Mitglied verschiedener Ensembles sowie als Solist in zahlreichen Ländern der Welt auf. In seinem Spiel verbinden sich die klassische Violinkunst und die Tradition der ungarischen Zigeunermusik auf natürliche Weise.

Auch als Primás konnte er bedeutende Erfolge erzielen. Beim Primás-Wettbewerb in Balatonfüred erhielt er 2017 und 2019 jeweils einen Sonderpreis; 2021 erreichte er den geteilten zweiten Platz. Auch im Bereich der klassischen Kammermusik ist er aktiv und trat unter anderem als erster Geiger des Goldmark Quartetts auf.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Geiger des Pannon Cigányzenekar bringt Farkis Béla seine klassische Ausbildung, seine internationale Bühnenerfahrung und die über Generationen weitergegebene Tradition der Zigeunermusik seiner Familie in das Ensemble ein.

Auszeichnungen und Ehrungen

2017 – Primás-Wettbewerb Balatonfüred, Sonderpreis
2019 – Primás-Wettbewerb Balatonfüred, Sonderpreis
2021 – Primás-Wettbewerb Balatonfüred, geteilter 2. Platz

Was nur wenige über mich wissen

Musik ist in unserer Familie ein echtes Erbe: Mein Vater ist Klarinettist und mein Großvater war Primás. Obwohl ich ein klassisches Violinstudium abgeschlossen habe, ist mir die Zigeunermusik immer besonders nahe geblieben. Für mich sind diese beiden musikalischen Welten keine Gegensätze – beide gehören zu dem Musiker, der ich heute bin.

Pannon-Porträt

Lakatos Vilmos

Prímás

Ehemaliger leitender Primás des Rajkó-Orchesters und mit dem Ungarischen Silbernen sowie Goldenen Verdienstkreuz ausgezeichneter Geiger. In seiner mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Laufbahn repräsentierte er die Tradition der ungarischen Roma-Musik und Operette in zahlreichen Ländern der Welt.

Künstlerischer Werdegang

Lakatos Vilmos wurde 1971 geboren und begann bereits im Alter von fünf Jahren, Violine zu spielen. Sein Talent zeigte sich früh: 1981 wurde er Mitglied des weltberühmten Rajkó-Orchesters, wo er später zum Primás und schließlich zum leitenden Primás aufstieg. Während seiner Jahre im Ensemble absolvierte er seine musikalische Ausbildung und vertrat mit dem Rajkó-Orchester die Tradition der ungarischen Roma-Musik in zahlreichen Ländern der Welt.

1994 legte er die staatliche Prüfung für Unterhaltungsmusiker ab und erhielt dabei die höchste Einstufung „A“. Die Zeit beim Rajkó-Orchester, dem er bis 1997 angehörte, bildete das Fundament seiner weiteren Laufbahn als Primás, Geiger und Orchesterleiter.

Sechs Jahre lang war er Primás im Budapester Hotel Taverna. Mit seinem eigenen Trio konzertierte er unter anderem in Japan, Italien, Thailand und Schweden. Eine besondere musikalische Leistung seiner Laufbahn war die Bearbeitung von Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin für Zigeunerorchester. Später wirkte er auch als Orchesterleiter in der traditionsreichen Budapester Mátyás Pince.

Sein künstlerisches Wirken wurde mehrfach mit bedeutenden staatlichen und fachlichen Auszeichnungen gewürdigt. 2012 erhielt er das Ungarische Silberne Verdienstkreuz, 2021 wurde ihm der Dankó-Pista-Preis für sein Lebenswerk verliehen. 2024 folgte das Ungarische Goldene Verdienstkreuz.

Heute setzt Lakatos Vilmos seine jahrzehntelange künstlerische Laufbahn als Mitglied des Hungarian Royal Gypsy Orchestra fort. In seinem Spiel verbinden sich die Tradition der Rajkó-Schule, die klassische ungarische Primás-Kultur und die Erfahrung aus jahrzehntelanger internationaler Bühnentätigkeit.

Beim Pannon Cigányzenekar

Lakatos Vilmos bereichert das Hungarian Royal Gypsy Orchestra mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Primás und international tätiger Musiker. Die Mitgliedschaft im Orchester bezeichnet er selbst als eine besondere Ehre.

Auszeichnungen und Ehrungen

2012 – Ungarisches Silbernes Verdienstkreuz
In Anerkennung seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Musiker und Orchesterleiter.

2021 – Dankó-Pista-Preis für das Lebenswerk

2024 – Ungarisches Goldenes Verdienstkreuz, zivile Abteilung
In Anerkennung seiner künstlerischen Laufbahn und seiner Verdienste um die ungarische Musikkultur.

Was nur wenige über mich wissen

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin für Zigeunerorchester arrangiert habe. Im Laufe meiner Karriere habe ich neben traditioneller Roma-Musik auch Operette, Tanzmusik und Jazz gespielt. Für mich war es dabei immer besonders wichtig, mit meiner Violine und dem Orchester eine unmittelbare Verbindung zum Publikum zu schaffen.

Pannon-Porträt

Tabányi Antal

Prímás

Prímás aus Szolnok, der seinen ersten Violinunterricht von seinem Vater erhielt und später Schüler von Somorjai Gábor wurde. Im Rajkó-Orchester wurde er nach einem halben Jahr zum leitenden Prímás des Ensembles der jüngsten Schüler ernannt.

Künstlerischer Werdegang

Tabányi Antal wurde am 26. April 1956 in Szolnok geboren. Sein Vater war ein führender Musiker im Komitat Szolnok und gab ihm den ersten Violinunterricht.

Später wurde er Schüler von Somorjai Gábor, bei dem er die Grundlagen des Notenlesens erlernte. Seine musikalische Ausbildung setzte er im Rajkó-Orchester fort.

Ein halbes Jahr nach seinem Eintritt in das Rajkó-Orchester wurde er von seinem Lehrer im Rajkó-Orchester zum leitenden Prímás des Ensembles der jüngsten Schüler ernannt. Dies war ein wichtiger Schritt am Beginn seiner musikalischen Laufbahn.

Beim Pannon Cigányzenekar

Tabányi Antal ist Prímás im Hungarian Royal Gypsy Orchestra.

Was nur wenige über mich wissen

Ein halbes Jahr, nachdem ich in das Rajkó-Orchester aufgenommen worden war, ernannte mich unser Lehrer zum leitenden Prímás des Ensembles der jüngsten Schüler. Das bedeutete mir damals sehr viel.

Erste Violinen

Pannon-Porträt

Hegedűs Zsuzsanna

Violine

Ehemaliges Mitglied des Rajkó-Orchesters und des 100-köpfigen Budapester Zigeunerorchesters. Nach 35 Jahren als Musikerin und Musikpädagogin in Spanien kehrte sie 2026 nach Ungarn zurück und schloss sich dem Pannon Cigányzenekar an.

Künstlerischer Werdegang

Die Liebe zur Violine und zur Musik begleitet Zsuzsanna Hegedűs seit ihrer Kindheit. Im Alter von sechs Jahren begann sie unter der Anleitung ihres Großvaters Violine zu spielen. Ihr Talent wurde früh erkannt: Bereits mit neun Jahren wurde sie in das Rajkó-Orchester aufgenommen, wo sie ihre musikalische Ausbildung absolvierte und später auch die Matura ablegte.

Als Schülerin von Gyula Farkas lernte sie mit dem Rajkó-Orchester schon in jungen Jahren das internationale Konzertleben kennen und trat in zahlreichen Ländern der Welt auf. Später setzte sie ihre Laufbahn fünf Jahre lang als Mitglied des 100-köpfigen Budapester Zigeunerorchesters fort.

1991 zog sie nach Spanien, wo sie als Musikerin in Hotels und bei unterschiedlichen Veranstaltungen auftrat. Auch als Pädagogin blieb sie der Musik eng verbunden: 2020 gründete sie eine private Musikschule, in der sie Anfängerinnen und Anfänger in Violine und Solfeggio unterrichtete. Während ihrer Jahrzehnte in Spanien erlernte sie auch die spanische Sprache auf höchstem Niveau und spricht heute Spanisch auf muttersprachlichem Niveau.

Nach 35 Jahren im Ausland kehrte Zsuzsanna Hegedűs 2026 nach Ungarn zurück. Heute setzt sie ihre musikalische Laufbahn als Mitglied des Pannon Cigányzenekar fort und bringt dabei ihre Erfahrungen aus dem Rajkó-Orchester und dem 100-köpfigen Budapester Zigeunerorchester sowie ihre jahrzehntelange internationale Bühnenerfahrung mit ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2026 ist sie Mitglied des Pannon Cigányzenekar.

Was nur wenige über mich wissen

Ich habe 35 Jahre in Spanien gelebt und spreche Spanisch heute auf muttersprachlichem Niveau. 2020 gründete ich außerdem meine eigene private Musikschule, in der ich Anfängerinnen und Anfänger in Violine und Solfeggio unterrichtete.

Pannon-Porträt

Bujkáné Vámosi Alíz

Violine

Erste Geigerin mit langjähriger Erfahrung in bedeutenden Orchestern. Gemeinsam mit ihrem Ehemann János Bujka setzt sie heute ihren musikalischen Weg im Pannon Cigányzenekar fort.

Künstlerischer Werdegang

Sie ist Geigerin und sammelte nach Abschluss ihres Hochschulstudiums als erste Geigerin Erfahrungen in mehreren bedeutenden Orchestern. Die ungarische Zigeunermusik und das gemeinsame Musizieren im Orchester prägen ihren künstlerischen Werdegang bis heute.

Ihr musikalischer Lebensweg ist an vielen Stellen eng mit dem ihres Ehemannes, des Klarinettisten und Tárogató-Spielers János Bujka, verbunden. Beide musizierten im 100-köpfigen Zigeunerorchester, wo gemeinsame Auftritte und internationale Gastspiele zu ihrem künstlerischen Leben gehörten. Heute setzt sich dieser gemeinsame musikalische Weg im Pannon Cigányzenekar fort: Alíz als erste Geigerin, ihr Mann als Klarinettist und Tárogató-Spieler.

Vámosi Alíz ist heute ein festes und langjährig erfahrenes Mitglied des Pannon Cigányzenekar. In ihrem Spiel verbinden sich ihre langjährige Orchestererfahrung und die Tradition der ungarischen Zigeunermusik.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als festes Mitglied des Pannon Cigányzenekar spielt Vámosi Alíz die erste Geige. Eine besondere persönliche Verbindung entsteht dadurch, dass sie auch heute gemeinsam mit ihrem Ehemann János Bujka im selben Orchester musiziert und damit ihren gemeinsamen musikalischen Lebensweg fortsetzt.

Was nur wenige über mich wissen

Mit meinem Mann János Bujka verbindet mich nicht nur unser gemeinsames Leben, sondern seit vielen Jahren auch die Musik. Schon im 100-köpfigen Zigeunerorchester haben wir gemeinsam musiziert, und heute setzen wir unseren gemeinsamen musikalischen Weg im Pannon Cigányzenekar fort.

Pannon-Porträt

Farkas Antal

Violine

Der 1969 in Győr geborene Violinist stammt aus einer Musikerfamilie. Seine musikalische Ausbildung begann er in seiner Heimatstadt und setzte sie anschließend acht Jahre lang beim Rajkó-Orchester fort. Im Laufe seiner Karriere spielte er in zahlreichen renommierten Unterhaltungslokalen und absolvierte viele Gastauftritte im Ausland. Heute ist er Violinist des Hungarian Royal Gypsy Orchestra.

Künstlerischer Werdegang

Farkas Antal wurde 1969 in Győr in eine Musikerfamilie geboren. Die Musik war bereits seit seiner Kindheit ein bestimmender Teil seines Lebens, und seinen ersten Violinunterricht erhielt er in seiner Heimatstadt.

Später wurde er in das traditionsreiche Rajkó-Orchester aufgenommen, wo er acht Jahre lang seine musikalische Ausbildung fortsetzte. Diese Jahre prägten seine künstlerische Entwicklung entscheidend und legten eine solide Grundlage für seine weitere Laufbahn als Musiker.

Nach seiner Ausbildung spielte er in zahlreichen renommierten Restaurants und Unterhaltungslokalen. Im Laufe seiner Karriere führten ihn viele Gastspiele auch ins Ausland, wodurch er über mehrere Jahrzehnte hinweg umfangreiche Bühnen- und Auftrittserfahrung sammeln konnte.

Heute ist Farkas Antal Violinist des Hungarian Royal Gypsy Orchestra und bringt dort sein musikalisches Können sowie seine langjährige Erfahrung in das gemeinsame Spiel des Orchesters ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Violinist des Hungarian Royal Gypsy Orchestra bereichert Farkas Antal das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen musikalischen und Bühnenerfahrung.

Was nur wenige über mich wissen

Ich stamme aus einer Musikerfamilie, und die acht Jahre, die ich beim Rajkó-Orchester verbracht habe, gehören zu den prägendsten Abschnitten meiner musikalischen Laufbahn.

Pannon-Porträt

Csanya János

Violine

Csanya János spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Violine. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an einer Musikschule sowie später im Umfeld des Rajkó-Orchesters und des Talentum. Mit seinem eigenen Ensemble trat er in Europa, Amerika und Asien auf und musizierte in renommierten Hotels, Restaurants, auf Luxusschiffen und in Konzertsälen.

Künstlerischer Werdegang

Csanya János wurde 1973 geboren. Im Alter von sechs Jahren entdeckte er die Violine und die Welt der Musik für sich, die schon bald zu seiner lebenslangen Berufung wurde. Seine musikalische Ausbildung begann er an einer Musikschule und setzte sie später im Umfeld des traditionsreichen Rajkó-Orchesters und des Talentum fort.

Während seiner Jahre beim Rajkó-Orchester wirkte er bei zahlreichen Auftritten in Ungarn sowie bei Konzerten im Ausland mit. Diese Zeit legte nicht nur den Grundstein für seine weitere musikalische Entwicklung, sondern ermöglichte ihm bereits in jungen Jahren wertvolle Erfahrungen auf internationalen Bühnen.

Später gründete er sein eigenes Ensemble, mit dem er im Laufe seiner Karriere in zahlreichen Ländern Europas sowie in Amerika und Asien auftrat. Er musizierte in renommierten Hotels und Restaurants, auf Luxusschiffen und in Konzertsälen in verschiedenen Teilen der Welt. Auch in Ungarn war und ist er auf zahlreichen Bühnen zu erleben.

Im Laufe seiner jahrzehntelangen Laufbahn vertrat Csanya János die Tradition der ungarischen Zigeunermusik in den unterschiedlichsten musikalischen Umgebungen – von der traditionsreichen Restaurantmusik bis hin zu internationalen Konzertbühnen. Bis heute ist er als aktiver Musiker tätig und vermittelt jene Musikkultur weiter, die ihn seit seiner Kindheit begleitet.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Geiger des Pannon Cigányzenekar bereichert Csanya János das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Bühnen- und internationalen Konzerterfahrung.

Was nur wenige über mich wissen

Mit meinem eigenen Ensemble habe ich im Laufe meiner Karriere nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika und Asien musiziert. Neben Konzertsälen führten mich meine Auftritte auch auf Luxusschiffe.

Pannon-Porträt

Patai Zoltán

Violine

Patai Zoltán ist Prímás und verbindet die Tradition der ungarischen Kaffeehaus- und Zigeunermusik mit umfassender internationaler Erfahrung und großer stilistischer Vielfalt. Er musizierte in zahlreichen Ländern Europas, in den USA und in Nordafrika; sein Repertoire reicht vom ungarischen Lied und Csárdás über Operette und Filmmusik bis zum Manouche Jazz.

Künstlerischer Werdegang

Patai Zoltán spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Violine. Nach Abschluss seiner klassischen Musikausbildung legte er 1989 am ungarischen Landeszentrum für Unterhaltungsmusik erfolgreich seine Prüfung als Berufsmusiker ab. Im Laufe seiner Karriere musizierte er in zahlreichen bekannten Restaurants und traditionellen Lokalen in Budapest und Umgebung, darunter im Trófea, im Rézkakas, im Weinmuseum und Freilichtmuseum von Szentendre, in der Megyeri Csárda, im Restaurant Kulacs, im New York Café und im traditionsreichen Restaurant Százéves.

Seit seinem zwanzigsten Lebensjahr ist er regelmäßig auch international tätig. Seine musikalischen Reisen führten ihn unter anderem nach Belgien, Deutschland, in die USA, nach Marokko, Italien, in die Schweiz, nach England, in die Niederlande und nach Luxemburg. Fast acht Jahre lang spielte er im Brüsseler Restaurant Atelier de la Grande Île. Dort hatte er auch Gelegenheit, gemeinsam mit dem weltberühmten Geiger Maxim Vengerov zu musizieren. Bei seinen Auftritten im Ausland war es ihm stets ein besonderes Anliegen, die ungarische Kultur und die Tradition der ungarischen Kaffeehaus- und Zigeunermusik einem internationalen Publikum näherzubringen.

Seine musikalischen Interessen reichen jedoch weit über das traditionelle Repertoire hinaus. Mit der Patai Gipsy Band und der Brooklyn Gipsy Band verbindet er die Traditionen der ungarischen Zigeunermusik mit den musikalischen Erwartungen eines heutigen Publikums. Neben ungarischen Liedern, Volksliedern und Csárdás umfasst sein Repertoire Strauss-Walzer, Operetten- und Musicalmelodien, Filmmusik sowie ältere und neuere ungarische Schlager. Eine besondere Leidenschaft verbindet ihn mit dem Jazz und insbesondere mit dem von Django Reinhardt geprägten Manouche Jazz.

2017 gewann er mit seiner Eigenkomposition „Walking in the Garden“ den Publikumspreis beim Songwettbewerb von Jazzy Rádió. Das Stück wurde anschließend weiterhin vom Radiosender gespielt.

Mehrfach war Patai Zoltán als Gastprímás in der Sendung „Jó ebédhez szól a nóta“ des ungarischen Duna Fernsehens zu erleben. Trotz seines vielseitigen Repertoires bilden das ungarische Lied, das Volkslied und der Csárdás bis heute das Fundament seiner Musik. Dabei fühlt er sich bewusst der Tradition der alten ungarischen Kaffeehausmusik verpflichtet.

Im Mittelpunkt seines musikalischen Selbstverständnisses steht stets das Publikum: Die Freude und Unterhaltung der Gäste betrachtet er als seine wichtigste Aufgabe. Für ihn sind Beruf und Leidenschaft eins – seine Arbeit ist zugleich sein Hobby.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Prímás bringt Patai Zoltán seine langjährige internationale Erfahrung und seine tiefe Verbundenheit mit der traditionellen ungarischen Kaffeehausmusik in das Pannon Cigányzenekar ein.

Auszeichnungen und Ehrungen

2017 – Publikumspreis beim Songwettbewerb von Jazzy Rádió für seine Eigenkomposition „Walking in the Garden“.

Was nur wenige über mich wissen

Ich spreche Englisch und Französisch. Obwohl das ungarische Lied, Volksmusik und Csárdás das Herzstück meiner Musik bilden, liebe ich auch Jazz – insbesondere den Manouche Jazz in der Tradition Django Reinhardts. Für mich ist das Musizieren nicht nur ein Beruf: Meine Arbeit ist zugleich mein Hobby.

Pannon-Porträt

Váradi Gyula

Violine

Der Violinist und Altersgruppensieger der Virtuózok 2016 steht seit jungen Jahren auf nationalen und internationalen Konzertbühnen. Seine klassische Ausbildung und sein virtuoses Violinspiel bringt er heute auch in die erste Violinstimme des Pannon Cigányzenekar ein.

Künstlerischer Werdegang

Gyula Váradi begann im Alter von sieben Jahren mit dem Violinunterricht an der Tóth-Aladár-Musikschule in Budapest, wo er Schüler von Éva Ácsné Szily war. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich schon früh: Mit dreizehn Jahren wurde er in die Klasse für besondere Talente der Franz-Liszt-Musikakademie aufgenommen.

Bereits als junger Geiger nahm er erfolgreich an zahlreichen nationalen und internationalen Violinwettbewerben teil und errang mehrfach erste Preise. Ein wichtiger Meilenstein seiner Laufbahn war die klassische Talentshow Virtuózok: 2016 gewann er die Alterskategorie der „Großen“ und qualifizierte sich damit für das Live-Finale der Sendung.

Durch Virtuózok eröffneten sich ihm weitere bedeutende Auftrittsmöglichkeiten. Im August 2016 spielte er in der Papp László Budapest Sportarena unter der Leitung von Plácido Domingo. Im November desselben Jahres erhielt er die Gelegenheit, auch in New York gemeinsam mit dem weltberühmten Künstler zu musizieren.

Seither ist Gyula Váradi in zahlreichen Konzertsälen Europas und Amerikas aufgetreten. In seinem Spiel verbinden sich seine fundierte klassische Ausbildung und die Tradition der ungarischen Roma-Musik. Im Pannon Cigányzenekar gehört er zur ersten Violinstimme des Orchesters.

Beim Pannon Cigányzenekar

Gyula Váradi gehört zur ersten Violinstimme des Pannon Cigányzenekar und bereichert das Orchester mit seiner klassischen Ausbildung und seiner umfangreichen Bühnenerfahrung.

Auszeichnungen und Ehrungen

2016 – Virtuózok, Sieger der Alterskategorie der „Großen“

Was nur wenige über mich wissen

Mit dreizehn Jahren wurde ich bereits in die Klasse für besondere Talente der Franz-Liszt-Musikakademie aufgenommen. 2016 durfte ich in Budapest unter der Leitung von Plácido Domingo auftreten und nur wenige Monate später auch in New York gemeinsam mit ihm musizieren.

Pannon-Porträt

Bakró József

Violine

Aus einer Szegeder Musikerfamilie stammender Primás, der vierzehn Jahre lang dem Rajkó-Orchester angehörte. Seit Jahrzehnten ist er ein aktiver Vertreter der ungarischen Roma-Musik sowohl auf der Konzertbühne als auch in der traditionellen Gastronomiemusik. Heute ist er Primás der Kiskőrössy Halászcsárda in Szeged.

Künstlerischer Werdegang

Bakró József wurde 1968 in Szeged in eine Musikerfamilie geboren. Musik gehörte von Kindheit an ganz selbstverständlich zu seinem Leben. Bereits in jungen Jahren führte ihn sein Weg zu einem der bekanntesten Ausbildungs- und Klangkörper der ungarischen Roma-Musik: dem Rajkó-Orchester.

1981, im Alter von nur dreizehn Jahren, wurde er Mitglied des Rajkó-Orchesters, dem er vierzehn Jahre lang als Primás angehörte. Diese lange Zeit prägte seinen weiteren musikalischen Werdegang entscheidend. Das Ensemblespiel, die besondere Verantwortung des Primás und die traditionelle Spielweise der ungarischen Roma-Musik wurden zu festen Bestandteilen seiner musikalischen Identität.

1995 begann ein weiterer wichtiger Abschnitt seiner Laufbahn: Zwölf Jahre lang musizierte er als Primás in der Töki Csárda im Raum Zsámbék–Tök. Später kehrte er in seine Heimatstadt Szeged zurück. Seither ist er Primás der traditionsreichen Kiskőrössy Halászcsárda in Szeged, wo er bis heute regelmäßig musiziert.

Seine jahrzehntelange Laufbahn steht beispielhaft für die lebendige Kontinuität der ungarischen Roma-Musik: von der Konzertwelt des Rajkó-Orchesters bis zur unmittelbaren Atmosphäre der traditionellen Csárda-Musik. Im Pannon Cigányzenekar bringt er seine langjährige Erfahrung als Primás und eine Musikkultur ein, die seit Generationen von Musiker zu Musiker weitergegeben wird.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar bringt Bakró József als Primás seine jahrzehntelange Orchester- und Bühnenerfahrung ein, deren Grundlagen er bereits in jungen Jahren beim Rajkó-Orchester legte.

Was nur wenige über mich wissen

Mit dreizehn Jahren kam ich zum Rajkó-Orchester und blieb schließlich vierzehn Jahre lang als Primás dort. Ich wurde in Szeged geboren, und nach vielen Jahren als Musiker führte mich die Musik wieder in meine Heimatstadt zurück, wo ich bis heute als Primás spiele.

Pannon-Porträt

Oláh János

Violine

Seit mehr als zwanzig Jahren aktiver Geiger mit umfangreicher nationaler und internationaler Bühnenerfahrung. Mehr als dreizehn Jahre musizierte er an Bord der Schiffe von Costa Cruises. Sein Repertoire reicht von Klassik über Jazz und Pop bis hin zu Crossover und internationaler Unterhaltungsmusik.

Künstlerischer Werdegang

Oláh János wurde 1985 in Balassagyarmat geboren. Seit mehr als zwanzig Jahren ist er als Geiger aktiv und verfügt über umfangreiche Erfahrung auf nationalen und internationalen Bühnen. Im Laufe seiner Karriere trat er bei zahlreichen Veranstaltungen, in Hotels und Restaurants, auf Kreuzfahrtschiffen sowie bei exklusiven Events auf – sowohl als Mitglied verschiedener Ensembles als auch als Solist.

Einen prägenden Teil seiner internationalen Laufbahn verbrachte er mehr als dreizehn Jahre an Bord der Schiffe von Costa Cruises. Dort spielte er vor einem Publikum aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt und sammelte wertvolle Erfahrungen mit verschiedenen Musikkulturen, Publikumsgruppen und Auftrittssituationen.

Er spielt sowohl akustische als auch elektrische Violine und ist als Solist, mit musikalischer Begleitung oder gemeinsam mit DJs ebenso zu Hause wie in Duos, Trios und größeren Orchesterformationen. Sein vielseitiges Repertoire reicht von Klassik, Jazz, Pop, Filmmusik und Tango über Crossover, Latin und Bossa Nova bis hin zu internationalen Welthits sowie ungarischer und internationaler Unterhaltungsmusik.

Als Musiker legt er großen Wert auf ein professionelles Auftreten, den direkten Kontakt mit dem Publikum und darauf, sein musikalisches Programm stets dem Charakter und der Atmosphäre der jeweiligen Veranstaltung anzupassen. Seine vielseitige Bühnenerfahrung bringt er auch in das Hungarian Royal Gypsy Orchestra ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Mit seiner Vielseitigkeit und mehr als zwei Jahrzehnten internationaler Bühnenerfahrung bereichert Oláh János die Violingruppe des Hungarian Royal Gypsy Orchestra.

Was nur wenige über mich wissen

Mehr als dreizehn Jahre meines Musikerlebens habe ich an Bord der Schiffe von Costa Cruises verbracht und dort vor einem Publikum aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt gespielt. Ich spiele gleichermaßen gerne akustische und elektrische Violine und genieße es besonders, innerhalb eines einzigen Programms zwischen ganz unterschiedlichen Musikstilen wechseln zu können.

Zweite Violinen

Pannon-Porträt

Oláh Károly „Popper“

Violine

Oláh Károly ist ein in Jászberény geborener Geiger, der seine professionelle Laufbahn im Rajkó-Orchester begann und später im Honvéd-Künstlerensemble spielte. Seine Auftritte führten ihn von Amerika über Japan und China bis nach Kuba, wo er die ungarische Musikkultur einem internationalen Publikum präsentieren durfte.

Künstlerischer Werdegang

Oláh Károly wurde 1975 in Jászberény geboren. Eine entscheidende Station seiner musikalischen Laufbahn war das Jahr 1987, als er erfolgreich in das Rajkó-Orchester des Zentralen KISZ-Künstlerensembles aufgenommen wurde. Die dort verbrachten Jahre vermittelten ihm eine fundierte musikalische Ausbildung und wertvolle Bühnenerfahrung.

1997 setzte er seine Laufbahn im Honvéd-Künstlerensemble fort, wo er unter der Leitung von Antal Szalai tätig war. Als Musiker nahm er an zahlreichen internationalen Gastspielen und Tourneen teil und trat unter anderem in den Vereinigten Staaten, Japan, China und Kuba auf.

Mit besonderem Stolz blickt er darauf zurück, dass er durch seine Musik die ungarische Musikkultur einem Publikum in zahlreichen Ländern näherbringen durfte. Heute führt er diese Tradition als zweiter Geiger des Hungarian Royal Gypsy Orchestra fort.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als zweiter Geiger bereichert Oláh Károly das Hungarian Royal Gypsy Orchestra mit seiner langjährigen Bühnen- und internationalen Konzerterfahrung.

Was nur wenige über mich wissen

Im Laufe meiner musikalischen Laufbahn durfte ich in zahlreichen Ländern auftreten. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich durch meine Musik die ungarische Kultur von Amerika über Japan und China bis nach Kuba vertreten durfte.

Pannon-Porträt

Dombi Rajmund

Violine

Violinist der Győrer Philharmoniker, der neben seiner klassischen Laufbahn auch die musikalische Tradition seiner Familie im Hungarian Royal Gypsy Orchestra weiterführt.

Künstlerischer Werdegang

Dombi Rajmund stammt aus einer Musikerfamilie, sodass die Musik bereits seit seiner Kindheit ein selbstverständlicher Teil seines Lebens ist. Im Alter von sieben Jahren begann er in Budapest Violine zu spielen. Später setzte er seine Ausbildung an der Pikéthy Tibor Musikfachmittelschule in Vác fort. Sein Hochschulstudium absolvierte er am Varga Tibor Institut für Musikkunst der Széchenyi István Universität in Győr, wo er sein Diplom als Violinpädagoge erwarb.

Seine berufliche Laufbahn ist eng mit der klassischen Musik verbunden: Seit 2011 ist er Violinist der Győrer Philharmoniker. Neben seiner Tätigkeit im Sinfonieorchester ist ihm jedoch auch die musikalische Tradition seiner Familie wichtig. Dieses Erbe führt er auch als Mitglied des Hungarian Royal Gypsy Orchestra weiter.

Rajmund ist Vater von drei Kindern, und Musik spielt auch in seinem Familienleben eine wichtige Rolle. Wann immer es die Zeit erlaubt, musiziert er gemeinsam mit seinen Kindern und gibt damit die musikalische Tradition der Familie an die nächste Generation weiter. Wenn er die Violine einmal aus der Hand legt, findet er beim Angeln Ruhe und Erholung.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Hungarian Royal Gypsy Orchestra verbindet Dombi Rajmund seine langjährige Erfahrung als klassischer Orchestermusiker mit der musikalischen Tradition, die ihn seit seiner Kindheit begleitet.

Was nur wenige über mich wissen

Ich bin Vater von drei Kindern, und wann immer wir Zeit haben, musizieren wir gemeinsam. Es ist für mich etwas Besonderes zu erleben, wie die musikalische Tradition unserer Familie in der nächsten Generation weiterlebt. Und wenn ich wirklich abschalten möchte, gehe ich angeln.

Pannon-Porträt

Dankó Richárd Lajos

Violine

Komponist, Geiger, Pianist und Dirigent. 2024 erwarb er sein Diplom in Komposition an der Franz-Liszt-Musikakademie. Bei seinem Diplomkonzert wurde seine symphonische Dichtung TINTI vom Danubia Symphonieorchester unter der Leitung von Serei Zsolt uraufgeführt. Er wurde bei nationalen und internationalen Kompositionswettbewerben ausgezeichnet; sein Schaffen umfasst Kammermusik, Chorwerke und Orchesterkompositionen.

Künstlerischer Werdegang

Dankó Richárd Lajos wurde 1996 in Debrecen in eine Musikerfamilie geboren. Bereits im Alter von drei Jahren begann er seine musikalische Ausbildung auf der Violine. Mit zehn Jahren wurde er in die Vorbereitungsklasse der Kodály-Zoltán-Fachmittelschule für Musik in Debrecen aufgenommen, ab seinem vierzehnten Lebensjahr besuchte er dort den regulären Schulunterricht. Neben der Violine rückten zunehmend auch Komposition, Dirigieren und Klavier in den Mittelpunkt seines Interesses.

2014 führte ihn sein Weg an das Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest, 2016 wurde er als Erstplatzierter in die Kompositionsklasse der Franz-Liszt-Musikakademie aufgenommen. 2020 schloss er dort sein Bachelorstudium in Komposition in der Klasse von Fekete Gyula ab. 2024 erwarb er an der Franz-Liszt-Musikakademie sein Diplom in Komposition.

Schon früh wurde sein kompositorisches und pianistisches Talent bei Wettbewerben ausgezeichnet. 2016 erhielt er einen Sonderpreis beim landesweiten Farkas-Ferenc-Klavierwettbewerb. 2017 erhielt er Unterstützung durch das Förderprogramm „Nemzet Fiatal Tehetségeiért“ und gehörte zu den Gewinnern des Kodály-Kompositionswettbewerbs der Musikakademie. Im Rahmen dieses Erfolgs wurde eines seiner Streichquartette vom slowenischen Dissonance Quartett uraufgeführt. 2018 gewann er einen gemeinsamen Wettbewerb der Musikakademien von Budapest und Ljubljana anlässlich des Hugo-Wolf-Gedenkjahres.

2020 und erneut 2021 erhielt er eine Förderung als Gewinner des Talentum-Hungaricum-Programms. Dabei arbeitete er unter anderem als Mentee des Pianisten Balázs János. Gemeinsam mit weiteren ausgezeichneten jungen Musikern gründete er 2021 das International Contemporary Consort, in dem er als Komponist, Pianist und Dirigent tätig ist.

Auch als Interpret verfügt Dankó Richárd Lajos über internationale Bühnenerfahrung. Beim Cziffra Festival trat er sowohl als Pianist als auch als Komponist auf. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Griechenland, Slowenien, in die Slowakei, nach Rumänien, Russland, Lettland, China und Deutschland.

Sein kompositorisches Schaffen reicht von Solo- und Kammermusik über Chorwerke und Konzerte bis hin zu groß besetzten Orchesterwerken. Zu seinen Kompositionen zählen unter anderem die Kantate Nemzeti Dal, Timor et Tremor, Fantasy Quasi Una Klezmer sowie die symphonische Dichtung TINTI. 2022 erreichte er mit Timor et Tremor den dritten Platz beim landesweiten HANGKeltő-Kompositionswettbewerb; mit Fantasy Quasi Una Klezmer wurde er ebenfalls mit einem dritten Preis beim Kompositionswettbewerb der Firgun Jüdischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

2024 wurde seine symphonische Dichtung TINTI bei seinem Diplomkonzert im Großen Saal der Budapester Musikakademie vom Danubia Symphonieorchester unter der Leitung von Serei Zsolt uraufgeführt.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Hungarian Royal Gypsy Orchestra spielt Dankó Richárd Lajos Violine. Beim International Contemporary Consort ist er außerdem als Komponist, Pianist und Dirigent tätig.

Auszeichnungen und Ehrungen

2016 – Landesweiter Farkas-Ferenc-Klavierwettbewerb, Sonderpreis
2017 – Förderprogramm Nemzet Fiatal Tehetségeiért, Förderung
2017 – Kodály-Kompositionswettbewerb der Franz-Liszt-Musikakademie, einer der Gewinner
2018 – Hugo-Wolf-Wettbewerb der Musikakademien Budapest und Ljubljana, Gewinner
2020 – Talentum Hungaricum, Förderung; Mentee von Balázs János
2021 – Talentum Hungaricum, Förderung
2022 – Landesweiter HANGKeltő-Kompositionswettbewerb, 3. Preis – Timor et Tremor
2022 – Kompositionswettbewerb der Jüdischen Kulturstiftung Firgun, 3. Preis – Fantasy Quasi Una Klezmer

Was nur wenige über mich wissen

Schon mit drei Jahren begann ich Violine zu spielen. Später wurden auch das Klavier, die Komposition und das Dirigieren zu wichtigen Teilen meines musikalischen Lebens. Heute stehe ich mit derselben Freude selbst als Musiker auf der Bühne, mit der ich die ersten Töne eines neuen Werkes zu Papier bringe.

Pannon-Porträt

Kardos László

Violine

Kardos László ist Primás und Orchesterleiter mit einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden musikalischen Laufbahn. Neben renommierten Restaurants in Budapest und am Balaton musizierte er auch in Deutschland und London. Von 1997 bis 2016 war er Mitglied des 100-köpfigen Zigeunerorchesters.

Künstlerischer Werdegang

Kardos László wurde 1965 in Budapest in eine Musikerfamilie hineingeboren. Die Tradition der ungarischen Zigeunermusik begleitete ihn von Kindheit an, und bedeutende Musiker seiner Familie prägten maßgeblich seine musikalische Entwicklung.

Bereits mit 19 Jahren erwarb er seine professionelle Auftrittsgenehmigung. Am Landesstudio für Unterhaltungsmusik wurde er von István Egerland ausgebildet. Seine Lehrjahre als Orchestermusiker verbrachte er an der Seite seiner Brüder Sándor Beke Farkas und János Burkus Farkas sowie seines Onkels väterlicherseits, Béla Didi.

Seine professionelle Laufbahn begann er in der Baricska Csárda in Balatonfüred, wo er im Orchester seines Bruders Gyula „Mici“ Farkas als zweiter Primás spielte. Später musizierte er auch in renommierten Budapester Restaurants, darunter im Gundel, im Aranyhordó und im traditionsreichen Százéves Étterem.

Ein prägender Abschnitt seiner Karriere begann 1994: Vierzehn Jahre lang, bis 2008, war er als Primás und Orchesterleiter im Restaurant Postakocsi in Óbuda tätig. Auch international sammelte er umfangreiche Erfahrungen. Drei Jahre lang musizierte er ohne Unterbrechung mit seinem eigenen Ensemble in Deutschland für die Spaten GmbH. 2014 trat er in London als Musiker des Danubius Hotel London auf.

Von 1997 bis 2016 gehörte Kardos László dem 100-köpfigen Zigeunerorchester an und wirkte damit nahezu zwei Jahrzehnte in diesem international bekannten Ensemble mit. Von 2017 bis 2020 kehrte er an den Balaton zurück und leitete das Orchester der Kukorica Csárda in Balatonföldvár bis zum Beginn der Covid-Pandemie.

In seiner mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Laufbahn steht Kardos László als Primás und Orchesterleiter für die über Generationen weitergegebene Tradition der ungarischen Zigeunermusik und der klassischen Restaurantmusik.

Pannon-Porträt

Villányi László

Violine

Leitender Primás des Kisrajkó-Orchesters und Schüler von Budai Sándor und László Berki jun. Als Vertreter der jungen Musikergeneration tritt er auch mit seinem eigenen Ensemble regelmäßig in ganz Ungarn auf.

Künstlerischer Werdegang

Villányi László gehört zur jungen Generation der ungarischen Roma-Musik und ist bereits mit 21 Jahren leitender Primás des Kisrajkó-Orchesters. Damit vertritt er eine große musikalische Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Eine prägende Rolle in seiner musikalischen Entwicklung spielten zwei herausragende Musiker: Budai Sándor, Konzertmeister des Pannon Cigányzenekar, sowie László Berki jun. Von seinen Lehrern lernte er nicht nur die technischen und interpretatorischen Feinheiten des Violinspiels, sondern auch jene musikalische Haltung und Tradition, die seit Generationen unter ungarischen Roma-Musikern weitergegeben wird.

Als leitender Primás des Kisrajkó-Orchesters trägt er bereits in jungen Jahren große künstlerische Verantwortung. Darüber hinaus ist er auch mit seinem eigenen Ensemble aktiv: Landesweit tritt er bei Konzerten mit ungarischen Liedern sowie bei unterschiedlichen Veranstaltungen auf und gehört damit zu jener jungen Musikergeneration, die die Tradition der ungarischen Roma-Musik bewahrt und zugleich weiterentwickelt.

Sein Talent wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2022 erhielt er den Lerner-Ferenc-Preis, 2026 wurde er mit dem Titel „Rajkó-Musiker des Jahres“ geehrt.

Als junger Musiker des Pannon Cigányzenekar steht Villányi László für eine neue Generation, die von ihren Meistern lernt und die Tradition der ungarischen Roma-Musik mit eigener musikalischer Persönlichkeit und der Verantwortung eines Primás in die Zukunft trägt.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar verbindet sich für ihn das musikalische Lernen mit der gemeinsamen Bühnenerfahrung an der Seite seines Lehrers Budai Sándor. Als Vertreter der jungen Generation führt er jene musikalische Tradition weiter, die ihm seine Lehrer vermittelt haben.

Auszeichnungen und Ehrungen

2022 – Lerner-Ferenc-Preis
2026 – Rajkó-Musiker des Jahres

Was nur wenige über mich wissen

Bereits mit 21 Jahren bin ich leitender Primás des Kisrajkó-Orchesters und gleichzeitig mit meinem eigenen Ensemble in ganz Ungarn unterwegs. Besonders stolz bin ich darauf, heute auch im Pannon Cigányzenekar an der Seite eines meiner Lehrer, Budai Sándor, musizieren zu dürfen.

Zymbalspieler

Pannon-Porträt

Czutor Róbert

Cimbalom

Cimbalomkünstler aus Szeged und Mitglied einer traditionsreichen Musikerfamilie. Sein musikalischer Weg führte ihn vom Rajkó-Orchester über das Budapest Táncegyüttes und das 100-köpfige Zigeunerorchester bis zum Ungarischen Staatlichen Volksensemble. Dabei arbeitete er mit zahlreichen herausragenden Persönlichkeiten der ungarischen Volks- und Zigeunermusik zusammen.

Künstlerischer Werdegang

Czutor Róbert wurde 1975 in Szeged geboren und entstammt einer Musikerfamilie mit einer über mehrere Generationen reichenden Tradition. Zu seinen Vorfahren gehörten Czutor Béla und Gondi Márton, die Freunde und Zeitgenossen des berühmten Liedkomponisten Dankó Pista waren. Auch bekannte Melodien wie „Vásárhelyi sétatéren“ und der „Kece csárdás“ erinnern an diese musikalische Verbindung.

Schon als kleines Kind kam Róbert mit dem Cimbalom in Berührung. Im Alter von vier Jahren fertigte ihm sein Vater, selbst Cimbalomspieler und sein erster Lehrer, die ersten Schlägel an. Später erhielt er Unterricht an der Musikschule in Szeged und studierte bei den renommierten Cimbalomkünstlern Farkas Gyöngyi und Balogh Kálmán. 1986 wurde er in das Rajkó-Orchester des Zentralen Künstlerensembles aufgenommen, wo er seine Ausbildung als Schüler von Farkas Gyula fortsetzte.

1995 wurde er auf Einladung des Primás Radics Ferenc Solocimbalomspieler im Orchester des Budapest Táncegyüttes. Auch Berki László wurde auf sein Spiel aufmerksam und lud ihn in das 100-köpfige Zigeunerorchester ein, wo er unter anderem neben Ökrös Oszkár musizierte. Im Laufe seiner Karriere spielte er in den Ensembles bedeutender Primás-Musiker wie ifj. Járóka Sándor, Boros Lajos und Kecskeméti Farkas László.

Eine weitere bedeutende Station seiner künstlerischen Laufbahn war das Ungarische Staatliche Volksensemble, in dem er ebenfalls als Solocimbalomspieler tätig war. 2002 erschien beim Hagyományok Háza sein Soloalbum „Magyar cimbalom“. Die Aufnahme zeigt seine musikalische Vielseitigkeit: Neben ungarischer Volks- und Zigeunermusik enthält sie auch Werke von Franz Liszt und Frédéric Chopin.

Czutor Róbert ist bis heute ein aktiver Vertreter der ungarischen Volksmusik. Als Mitglied der Juhász zenekar sowie als Mitwirkender verschiedener weiterer Formationen steht er regelmäßig auf der Bühne. Darüber hinaus gibt er sein Wissen über das Cimbalom an die nächste Generation weiter. In seinem Spiel verbinden sich ungarische Volksmusik, klassische Musik und die traditionelle Kaffeehausmusik der ungarischen Roma.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Cimbalomspieler des Pannon Cigányzenekar bereichert Czutor Róbert das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung und seinem umfassenden Wissen über die ungarische Volks- und traditionelle Zigeunermusik.

Auszeichnungen und Ehrungen

Träger des Magyar Örökség Díj (Preis „Ungarisches Erbe“).

Was nur wenige über mich wissen

Die Geschichte meiner Musikerfamilie reicht mehrere Generationen zurück: Meine Vorfahren Czutor Béla und Gondi Márton waren Freunde und Zeitgenossen von Dankó Pista. Ich bin besonders stolz darauf, dieses musikalische Erbe als Cimbalomspieler weitertragen zu dürfen.

Pannon-Porträt

Seres József

Cimbalom

Cimbalomspieler mit Ausbildung im Rajkó-Orchester, der im Laufe seiner Karriere an traditionsreichen Orten wie dem Mátyás Pince und dem Gundel Restaurant musizierte. Als Mitglied des Tordai Zoltán Quintetts tritt er bei ungarischen Liederabenden, kulturellen Veranstaltungen und in Sendungen des Dankó Rádió auf.

Künstlerischer Werdegang

Seres József ist Cimbalomspieler und erhielt seine musikalische Ausbildung im traditionsreichen Rajkó-Orchester. Zu seinen Lehrern gehörten Petrik József, Tordai Jenő, Morzsa Oszkár und Rácz Ferenc.

Im Laufe seiner Karriere musizierte er in mehreren renommierten Budapester Restaurants. Zu seinen Wirkungsstätten zählten das Thököly Restaurant sowie zwei Häuser, die eng mit der Geschichte der ungarischen Zigeunermusik und der traditionellen Restaurantmusik verbunden sind: der Mátyás Pince und das Gundel Restaurant.

Ein wichtiger Teil seiner musikalischen Laufbahn ist das Ensemblespiel und die Begleitung von Sängerinnen und Sängern. Als Cimbalomspieler des Tordai Zoltán Quintetts wirkt er neben ungarischen Liedern und traditioneller Zigeunermusik auch bei der Interpretation klassischer Werke mit. Mit dem Ensemble tritt er bei kulturellen Veranstaltungen und ungarischen Liederabenden auf und ist auch in Sendungen des Dankó Rádió zu hören.

Im Pannon Cigányzenekar bringt Seres József den unverwechselbaren Klang des Cimbaloms und seine jahrzehntelange Erfahrung in der traditionellen ungarischen Zigeunermusik ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seres József ist Cimbalomspieler des Pannon Cigányzenekars. Mit seiner jahrzehntelangen musikalischen Erfahrung und seinem in der Tradition der klassischen ungarischen Restaurant- und Zigeunermusik verwurzelten Spiel bereichert er den charakteristischen Klang des Orchesters.

Was nur wenige über mich wissen

Im Laufe meiner Karriere durfte ich auch an so legendären Budapester Orten wie dem Mátyás Pince und dem Gundel Restaurant musizieren. Mit dem Cimbalom fühle ich mich nicht nur in der Welt des ungarischen Liedes und der Zigeunermusik zu Hause – im Rahmen meiner Ensemblearbeit wirke ich auch bei der Interpretation klassischer Werke mit.

Pannon-Porträt

Csürkös Kovács Ferenc

Cimbalom

Csürkös Kovács Ferenc entstammt einer Musikerfamilie mit einer über Generationen gewachsenen Tradition und ist seit 1975 als Musiker aktiv. Den Namen „Csürkös“ nahm er zur Erinnerung an seinen Urgroßvater an. 1978 legte er erfolgreich seine berufliche Qualifikationsprüfung ab. Heute setzt er seine mehr als fünf Jahrzehnte umfassende musikalische Laufbahn als Cimbalomspieler des Hungarian Royal Gypsy Orchestra fort.

Künstlerischer Werdegang

Csürkös Kovács Ferenc entstammt einer Musikerfamilie mit einer über Generationen gewachsenen Tradition: Sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits finden sich Musiker unter seinen Vorfahren. Die Musik und die musikalische Tradition seiner Familie begleiten ihn daher seit seiner Kindheit.

Den Namenszusatz „Csürkös“ nahm er zur Erinnerung an seinen Urgroßvater an und bringt damit zugleich seine Verbundenheit mit seiner Familie und dem musikalischen Erbe früherer Generationen zum Ausdruck.

Seit 1975 ist er als Musiker aktiv und kann damit auf eine inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte umfassende musikalische Laufbahn zurückblicken. 1978 legte er erfolgreich seine berufliche Qualifikationsprüfung als Musiker ab und setzte seine künstlerische Tätigkeit in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich fort.

Ein weiterer wichtiger Abschnitt seiner Laufbahn ist das Pannon Cigányzenekar – Hungarian Royal Gypsy Orchestra, dessen Einladung er mit großer Freude annahm. Mit seinem Cimbalomspiel, seiner jahrzehntelangen Erfahrung und der von seiner Familie übernommenen musikalischen Tradition bereichert er das Ensemble.

Beim Pannon Cigányzenekar

Die Einladung des Hungarian Royal Gypsy Orchestra nahm er mit großer Freude an und brachte seine jahrzehntelange musikalische Erfahrung als Cimbalomspieler in das Ensemble ein.

Auszeichnungen und Ehrungen

1978 – Erfolgreiche berufliche Qualifikationsprüfung als Musiker

Was nur wenige über mich wissen

Den Namen „Csürkös“ habe ich zur Erinnerung an meinen Urgroßvater angenommen. Damit möchte ich die Erinnerung an meine Familie und meine musikalischen Vorfahren lebendig halten.

Bratschen

Pannon-Porträt

Dani János

Viola

Musiker mit einer beruflichen Einstufung in die Kategorie „A“ und mehr als vier Jahrzehnten internationaler Bühnenerfahrung. Seine Laufbahn begann 1977 im Rajkó-Orchester. Er ist Mitglied von Jordi Savalls Projekt „Balkan Spirit“ und ständiger Mitwirkender bei Swing à la Django.

Künstlerischer Werdegang

Dani János ist ein Musiker mit einer beruflichen Einstufung in die Kategorie „A“ und mehr als vier Jahrzehnten internationaler Bühnenerfahrung. Seine Laufbahn begann 1977 im Rajkó-Orchester, mit dem er in zahlreichen Ländern von Europa bis Australien auftrat. Er spielte mit führenden Geigern der traditionellen Zigeunermusik wie Boros Lajos, Vörös Kálmán und id. Kállai Kiss Ernő.

Er wirkt als Ensemblemitglied und Solist in klassischen, Jazz- und Weltmusikformationen mit. Seit 2012 gehört er zu Jordi Savalls Projekt „Balkan Spirit“. Mit diesem Ensemble konzertiert er unter anderem in Barcelona, München, Oslo, Istanbul und den USA.

In der Türkei tritt er regelmäßig mit Hakan Güngör auf. Er ist ständiger Mitwirkender bei Swing à la Django und spielt auch in der Aufführung „Liszt-mozaikok“ von Experidance Production.

Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert er sich seit 2008 als Mitglied des Vereins Oltalmazó Segítő és Támogató Egyesület für wohltätige Zwecke und fördert junge musikalische Talente.

Beim Pannon Cigányzenekar

Dani János spielt im Hungarian Royal Gypsy Orchestra Bratsche. Er tritt auch regelmäßig mit anderen Formationen auf: Er ist Mitglied von Jordi Savalls Projekt „Balkan Spirit“ und ständiger Mitwirkender bei Swing à la Django.

Auszeichnungen und Ehrungen

Berufliche Einstufung als Musiker in die Kategorie „A“.

Was nur wenige über mich wissen

Seit 2008 engagiere ich mich als Mitglied des Vereins Oltalmazó Segítő és Támogató Egyesület auch für wohltätige Zwecke. Neben meiner Konzerttätigkeit fördere ich junge musikalische Talente.

Pannon-Porträt

Váradi Csaba „Brunner“

Viola

Váradi Csaba „Brunner“ ist Bratschist und seit 48 Jahren als Musiker tätig. Seine musikalische Ausbildung erhielt er im Rajkó-Orchester. Die Musik begleitet sein ganzes Leben – neben seiner Frau natürlich.

Künstlerischer Werdegang

Váradi Csaba „Brunner“ ist Bratschist und seit fast fünf Jahrzehnten als Musiker tätig. Seine musikalische Ausbildung erhielt er im traditionsreichen Rajkó-Orchester, wo er bereits in jungen Jahren mit den Traditionen der ungarischen Roma-Musik und dem gemeinsamen Musizieren im Orchester vertraut wurde.

Seit nunmehr 48 Jahren ist er aktiver Musiker. Im Laufe seiner langen Laufbahn wurde die Musik für ihn weit mehr als nur ein Beruf – sie ist zu einem bestimmenden Teil seines Lebens geworden. Als Bratschist des Pannonischen Zigeunerorchesters verkörpert er eine über Generationen weitergegebene musikalische Tradition, deren Grundlagen das Zusammenspiel, die Aufmerksamkeit für die Mitmusiker und vor allem die Liebe zur Musik sind.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Bratschist des Pannonischen Zigeunerorchesters bereichert Váradi Csaba das Bratschenregister mit seiner jahrzehntelangen musikalischen Erfahrung.

Was nur wenige über mich wissen

„Die Musik ist mein Leben – und meine Frau!“

Pannon-Porträt

Bóni Lajos

Viola

Bratschist mit mehr als sechs Jahrzehnten Bühnenerfahrung und ältestes Mitglied der traditionsreichen Musikerfamilie Bóni. Im Laufe seiner Karriere musizierte er in zahlreichen renommierten Konzertsälen der Welt, darunter die Carnegie Hall, die Royal Albert Hall, der Wiener Musikverein und das Sydney Opera House. Bis heute ist er mit großer Freude als Musiker aktiv.

Künstlerischer Werdegang

Bóni Lajos wurde am 15. Oktober 1952 in Miskolc geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an der Bartók-Béla-Musikschule. Anschließend zog er nach Budapest, wo sich ihm neue berufliche Möglichkeiten eröffneten und er mit bedeutenden Persönlichkeiten des Musiklebens zusammentraf.

Als Bratschist blickt er auf eine mehr als sechs Jahrzehnte umfassende musikalische Laufbahn zurück. Als ältestes Mitglied der traditionsreichen, über mehrere Generationen reichenden Musikerfamilie Bóni ist sein Leben eng mit der Musik und der Tradition der ungarischen Zigeunermusik verbunden. Im Laufe seiner Karriere hatte er die Gelegenheit, mit zahlreichen herausragenden und angesehenen Musikern des ungarischen Musiklebens gemeinsam zu musizieren.

Seine Tätigkeit als Musiker führte ihn nahezu um die ganze Welt. Im Laufe seiner langen internationalen Karriere trat er in renommierten Konzertsälen in Europa, Amerika, Asien und Australien auf. Zu den weltberühmten Spielstätten, an denen er musizierte, zählen unter anderem die Carnegie Hall in New York, die Royal Albert Hall in London, der Wiener Musikverein, das Concertgebouw in Amsterdam, die Berliner Philharmonie, das Teatro alla Scala in Mailand, das Sydney Opera House und die Tokyo Opera City Concert Hall.

Auch nach mehr als sechs Jahrzehnten als Musiker und unzähligen Auftritten im In- und Ausland ist Bóni Lajos bis heute aktiv. Wie er selbst sagt, musiziert er nach wie vor mit großer Freude und geht gerne überall dorthin, wohin ihn die Musik führt.

Beim Pannon Cigányzenekar

Mit seiner reichen internationalen Erfahrung und einer mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Musikerlaufbahn verkörpert Bóni Lajos im Pannon Cigányzenekar die Traditionen der großen Generation der ungarischen Zigeunermusik.

Pannon-Porträt

Jónás Gábor

Viola

Der aus einer Musikerfamilie in Balassagyarmat stammende Bratschist und Gitarrist legte im Rajkó-Orchester den Grundstein für seine professionelle Laufbahn. Er verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Bühnenerfahrung und musizierte neben Ungarn auch in Kanada und zahlreichen weiteren Ländern. Seit 2023 ist er Mitglied des Pannon Cigányzenekar.

Künstlerischer Werdegang

Jónás Gábor wurde 1985 in Balassagyarmat in eine Musikerfamilie geboren. Musik prägte sein Leben von frühester Kindheit an. 1993 begann er seine musikalische Ausbildung an der Rózsavölgyi-Márk-Musikschule in Balassagyarmat im Fach Viola. 1997 wurde er in das Budapester Rajkó-Orchester aufgenommen, wo er bei namhaften Musikern und Pädagogen lernen und sein Können weiterentwickeln konnte.

Eine besonders prägende Persönlichkeit seiner musikalischen Laufbahn war Gyula Tomhan, „Tyutyu“, den er nicht nur als hervorragenden Musiker und Lehrer, sondern auch als eines seiner wichtigsten musikalischen und menschlichen Vorbilder betrachtet.

Bereits in jungen Jahren spielte Jónás Gábor in zahlreichen renommierten Budapester Restaurants und Hotels, darunter das Trombitás Restaurant, das Margit Hotel, das Hotel Gellért und das Kulacs Restaurant. Dort sammelte er an der Seite hervorragender Musiker wertvolle Bühnen- und Praxiserfahrung.

Im Alter von 17 Jahren gründete er gemeinsam mit seiner Familie in Balassagyarmat ein eigenes Ensemble. Einen besonders großen Einfluss auf seine musikalische Entwicklung hatte sein älterer Bruder, der Zimbalkünstler János Kardos. Von ihm erhielt er nach eigenen Worten einen wesentlichen Teil seines musikalischen Wissens und jener musikalischen Haltung, die ihn bis heute begleitet. Mit dem Familienensemble folgten zahlreiche Auftritte in Ungarn und im Ausland.

2011 zog Jónás Gábor mit seiner Familie nach Kanada, wo er das Gipsy Night Trio gründete. In dieser Formation spielt er Gitarre; zum Repertoire gehören unter anderem Tanzmusik und Jazz. Im Laufe seiner internationalen Karriere musizierte er auch auf Kreuzfahrtschiffen und nahm an einer Weltreise teil. Zahlreiche Engagements führten ihn sowohl in Ungarn als auch im Ausland auf die Bühne.

Seit 2023 ist er Mitglied des Pannon Cigányzenekar. Im großen Orchester bringt er an der Viola seine jahrzehntelange Bühnenerfahrung und jenes musikalische Erbe ein, das er von seiner Familie und seinen Lehrern erhalten hat.

Für Jónás Gábor ist Musik weit mehr als ein Beruf: Sie ist Familienerbe, Lebensform und Leidenschaft. Seit mehr als drei Jahrzehnten steht er aktiv auf der Bühne und ist von der traditionellen ungarischen Zigeunermusik über Tanzmusik bis hin zum Jazz in unterschiedlichen musikalischen Welten zu Hause.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2023 gehört Jónás Gábor dem Pannon Cigányzenekar an und bereichert das große Orchester mit seinem Violaspiel und seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung.

Auszeichnungen und Ehrungen

2026 – Auszeichnung „Balassagyarmat Közösségéért“ („Für die Gemeinschaft von Balassagyarmat“), gemeinsam mit János Kardos für ihr Engagement zur Bewahrung und Pflege der Zigeunermusiktradition von Balassagyarmat.

Was nur wenige über mich wissen

2011 zog ich mit meiner Familie nach Kanada, wo ich das Gipsy Night Trio gründete. Im Laufe meiner Karriere musizierte ich auch auf Kreuzfahrtschiffen und nahm an einer Weltreise teil.

Pannon-Porträt

Berki László, jr.

Viola

Diplomierter Bratschist und Musikpädagoge, der seine klassische Ausbildung mit der musikalischen Tradition seiner Familie verbindet. Neben seiner Erfahrung in Symphonieorchestern ist ihm als Pädagoge die Weitergabe musikalischer Werte und seines Wissens an die nächste Generation ein besonderes Anliegen.

Künstlerischer Werdegang

László Berki ist diplomierter Bratschist und Musikpädagoge. In seinem künstlerischen Werdegang verbindet er seine klassische musikalische Ausbildung mit der in seiner Familie verwurzelten Tradition der ungarischen Roma-Musik.

Seine musikalische Ausbildung absolvierte er zunächst am Béla-Bartók-Musikgymnasium und anschließend an der Franz-Liszt-Musikakademie. Derzeit befindet er sich im letzten Jahr seiner Lehrerausbildung an der Széchenyi-István-Universität und vertieft damit auch die pädagogische Seite seiner musikalischen Tätigkeit.

Im Laufe seiner Orchesterlaufbahn wirkte er unter anderem beim Danubia Orchester, beim Alba Regia Symphonieorchester sowie bei den Symphonieorchestern von Szolnok und Szeged mit. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker sammelte er auch pädagogische Erfahrung als Violinlehrer. Die Förderung junger Talente und die Weitergabe musikalischen Wissens sind für ihn daher ebenso wichtig wie das Musizieren auf der Bühne.

In seinem künstlerischen Selbstverständnis bilden klassische Musik und die qualitätsvolle Tradition der ungarischen Roma-Musik eine natürliche Einheit. Als Teil seines familiären Erbes betrachtet er es als wichtige Aufgabe, die Werte und Traditionen dieser Musik zu bewahren und weiterzugeben. Für ihn sind klassische Musikausbildung und die über Generationen weitergegebene musikalische Tradition keine voneinander getrennten Welten, sondern zwei Werte, die sich gegenseitig bereichern.

Sowohl als Musiker als auch als Pädagoge ist es sein Ziel, sein Wissen, seine Erfahrung und seine Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar verbindet László Berki als Bratschist seine klassische musikalische Ausbildung mit der in seiner Familie verwurzelten Tradition der ungarischen Roma-Musik.

Was nur wenige über mich wissen

Klassische Musik und die Tradition der ungarischen Roma-Musik sind für mich keine getrennten Welten. Beide prägen mein musikalisches Denken und bereichern sich für mich gegenseitig.

Pannon-Porträt

Pota Zsolt

Viola

Pota Zsolt ist Bratschist und seit seinem 17. Lebensjahr professioneller Musiker. Mehr als zwanzig Jahre lang spielte er als führender Bratschist in namhaften Ensembles und vertrat bei zahlreichen Auftritten im In- und Ausland die Tradition der ungarischen Zigeunermusik.

Künstlerischer Werdegang

Pota Zsolt, mit bürgerlichem Namen Jakob Efraim, wurde am 7. Juni 1973 geboren. Die Musik begleitet ihn seit seiner Kindheit. Seine musikalische Ausbildung begann er an der Rózsavölgyi-Márk-Musikschule, wo er die Grundlagen seines instrumentalen Könnens und seiner musikalischen Kenntnisse erwarb.

Im Alter von 17 Jahren begann er seine professionelle Laufbahn als Musiker im Orchester seines Großvaters. Dort sammelte er seine ersten wichtigen Erfahrungen im Ensemblespiel und konnte zugleich eine musikalische Familientradition unmittelbar weiterführen.

Später führte ihn sein Weg nach Budapest, wo er mit zahlreichen namhaften Musikern und Ensembles zusammenarbeitete. Mehr als zwanzig Jahre lang spielte er als führender Bratschist in verschiedenen renommierten Orchestern, unter anderem in den Ensembles von Sándor Járóka jun., Béla Berki, Sándor Buffó Rigó und Zoltán Patai. Diese Jahrzehnte prägten seinen musikalischen Stil und vermittelten ihm eine umfassende Erfahrung in der traditionellen ungarischen Roma- und Zigeunermusik.

Im Laufe seiner Karriere führten ihn zahlreiche Auftritte ins Ausland, wo er die Tradition der ungarischen Zigeunermusik einem internationalen Publikum näherbringen konnte. Neben der Bratsche gehört auch der Gesang zu seinem musikalischen Wirken.

Für Pota Zsolt ist Musik weit mehr als ein Beruf – sie ist Lebensform und Berufung. Seine jahrzehntelange Erfahrung, die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Orchestern und seine internationalen Auftritte bilden die Grundlage seines musikalischen Schaffens. Im Pannon Cigányzenekar bringt er diese Erfahrung in das gemeinsame Musizieren ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar bereichert Pota Zsolt das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Orchestererfahrung und seiner tiefen Vertrautheit mit der traditionellen Spielweise der Bratsche in der ungarischen Zigeunermusik.

Was nur wenige über mich wissen

Mit 17 Jahren begann ich im Orchester meines Großvaters als professioneller Musiker zu spielen. Musik ist für mich deshalb nicht nur ein gewählter Beruf, sondern auch ein Familienerbe, das mich seit meiner Kindheit begleitet.

Pannon-Porträt

Dani János, jr.

Viola

Geiger, Bratschist und Gitarrist, Komponist und Arrangeur mit 25 Jahren professioneller Musikerfahrung. Er ist festes Mitglied von Swing à la Django, Sologitarrist im ständigen Ensemble von Bangó Margit und Gründer des Dani János Trió. Bei Swing à la Django wirkt er als Gitarrist und Geiger sowie als Komponist und Arrangeur mit.

Künstlerischer Werdegang

ifj. Dani János lebt in Budapest und ist Musiker mit 25 Jahren professioneller Bühnenerfahrung und mehr als 15 Jahren Erfahrung als Komponist und Arrangeur. Er spielt Violine als Prímás, Bratsche sowie Solo- und Rhythmusgitarre.

Er studierte Violine und Bratsche am Bartók Béla Musikfachgymnasium. Am Kőbányai Zenei Stúdió (MZTSZ) erwarb er im Fach Gitarre eine Qualifikation als Berufsmusiker.

Seit zehn Jahren ist er Sologitarrist im festen Ensemble von Bangó Margit und wirkt bei großen Bühnenkonzerten, Tourneen in Ungarn und im Ausland sowie Fernsehproduktionen mit. Bei Swing à la Django ist er festes Mitglied als Gitarrist, Geiger, Komponist und Arrangeur.

Seine Laufbahn umfasst traditionelle Zigeunermusik, ungarische Lieder, klassische Kaffeehausmusik, Jazz, Django Swing, Pop- und Fusionsmusik. Als Bratschist und Geiger spielt er in Restaurants und Hotels in Ungarn und im Ausland. Mit Swing à la Django tritt er bei Veranstaltungen im In- und Ausland auf.

Als Songwriter und Arrangeur arbeitet er in der ungarischen Pop- und Fusionsmusikszene. Er schrieb Songs und schuf Arrangements unter anderem für Kökény Attila, Takács Nikolasz und Bangó Margit. Er ist Gründer und Leiter seines eigenen Ensembles Dani János Trió, mit dem er bei Kulturveranstaltungen, Eröffnungen und Konzerten auftritt.

Improvisation und die Verbindung verschiedener musikalischer Stilrichtungen gehören ebenfalls zu seiner Arbeit. Er verfügt über grundlegende Englischkenntnisse.

Beim Pannon Cigányzenekar

ifj. Dani János ist Bratschist im Hungarian Royal Gypsy Orchestra.

Was nur wenige über mich wissen

Seit mehr als 15 Jahren arbeite ich auch als Songwriter und Arrangeur. Ich habe Songs und Arrangements für Kökény Attila, Takács Nikolasz und Bangó Margit geschaffen. Außerdem leite ich mein eigenes Ensemble, das Dani János Trió.

Violoncelli

Pannon-Porträt

Horváth Károly

Violoncello

Cellist mit herausragenden Wettbewerbserfolgen seit seiner Kindheit und Gewinner des „Ki mit tud?“ sowie des Nationalen Antal-Friss-Cellowettbewerbs. Als Solist konzertierte er neben zahlreichen europäischen Ländern auch in Australien und China. Einen wichtigen Teil seiner Arbeit bilden zudem die Musikpädagogik und die Förderung junger Menschen.

Künstlerischer Werdegang

Károly Horváth wurde 1982 in Budapest geboren. Im Alter von acht Jahren begann er sein Cellostudium an der Tóth-Aladár-Musikschule, wo Ferenc Wambach sein Lehrer war. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches Talent: 1992 gewann er den ersten Preis in der Kategorie Violoncello bei einem vom ungarischen UNICEF-Komitee ausgeschriebenen Kunstwettbewerb in Budapest. Noch im selben Sommer durfte er Ungarn bei einer UNICEF-Gala in Den Haag vertreten.

Später setzte er seine Ausbildung an der Molnár-Antal-Musikschule bei Katalin Vass fort. 1993 gewann er im Alter von nur zehn Jahren die vom Ungarischen Fernsehen veranstaltete Talentshow „Ki mit tud?“ in der Kategorie klassische Instrumentalsolisten. Anschließend trat er regelmäßig in der Jugendkonzertreihe der Philharmonie auf und stand bereits mit elf Jahren als Cellosolist auf der Bühne der Budapester Musikakademie.

1994 wurde er in die Klasse für außergewöhnlich begabte junge Musiker der Franz-Liszt-Musikakademie aufgenommen, wo er bei Tamás Koó studierte. Später setzte er seine Ausbildung privat bei László Mező fort und wurde anschließend Schüler von György Déry an der Béla-Bartók-Fachschule für Musik. 1996 gewann er in seiner Altersgruppe den ersten Preis beim Nationalen Antal-Friss-Cellowettbewerb.

Im Jahr 2000 bestand er erfolgreich die Aufnahmeprüfung an einer Musikakademie in Kassel, Deutschland, wo er zwei Jahre lang studierte. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in zahlreiche Länder, darunter Australien, die Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland und China. 2019 war er Solist einer vierzig Stationen umfassenden Konzerttournee durch China und trat dort in Begleitung eines Sinfonieorchesters auf.

Neben seiner Tätigkeit als Solist widmet sich Károly Horváth auch der Weitergabe musikalischen Wissens. Er unterrichtet Privatschüler vom Anfänger- bis zum Erwachsenenalter und engagiert sich darüber hinaus in Förderprogrammen für benachteiligte Menschen sowie bei Instrumentenvorstellungen in ländlichen Regionen.

Beim Pannon Cigányzenekar

Im Pannon Cigányzenekar bereichert Károly Horváth als Cellist die Streichergruppe mit seiner umfangreichen klassischen Ausbildung und internationalen Erfahrung als Solist.

Auszeichnungen und Ehrungen

1992 – 1. Preis beim Kunstwettbewerb des ungarischen UNICEF-Komitees, Kategorie Violoncello
1992 – Vertretung Ungarns bei der UNICEF-Gala in Den Haag
1993 – „Ki mit tud?“ – 1. Preis, klassische Instrumentalsolisten
1996 – Nationaler Antal-Friss-Cellowettbewerb – 1. Preis in seiner Altersgruppe

Was nur wenige über mich wissen

Bereits mit zehn Jahren gewann ich die klassische Kategorie der Talentshow „Ki mit tud?“, und mit elf Jahren trat ich als Cellosolist an der Budapester Musikakademie auf.

Bläser

Pannon-Porträt

Seres Vilmos

Klarinette, Tárogató

Ein vielseitiger Vertreter der ungarischen Roma-Musik, Solist des Rajkó-Orchesters und Gründungsmitglied von Swing à la Django. Seine jahrzehntelange künstlerische Erfahrung gibt er als Musiker und Lehrer an die nächste Generation weiter.

Künstlerischer Werdegang

Seres Vilmos ist ein vielseitiger Musiker der ungarischen Roma-Musik mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung. Seine Laufbahn begann er 1985 im legendären Rajkó-Orchester, dem er seit Jahrzehnten als Solist verbunden ist.

Im Mittelpunkt seiner Kunst steht die ungarische Musiktradition, die er mit Einflüssen der Balkanmusik und unterschiedlichen Strömungen der Weltmusik verbindet. Seine Hauptinstrumente sind Klarinette und Tárogató, darüber hinaus spielt er Saxophon und Akkordeon. Sein instrumentales Können und sein breit gefächertes Repertoire führten ihn auf bedeutende Bühnen im In- und Ausland – unter anderem in die Carnegie Hall in New York.

Als Gründungsmitglied von Swing à la Django gestaltet er aktiv den Dialog zwischen ungarischer Musiktradition und modernen musikalischen Ausdrucksformen. Neben seiner künstlerischen Laufbahn widmet er sich auch der Ausbildung der nächsten Generation und unterrichtet Klarinette an der Rajkó-Kunstmittelschule.

Für Seres Vilmos ist musikalisches Erbe nicht nur ein Wert, den es zu bewahren gilt, sondern ein Wissen, das weitergegeben werden muss. Diese Tradition lebt auch in seiner eigenen Familie weiter: Sein Sohn, Seres Vilmos jun., hat als Klarinettist und Tárogatóspieler bereits seinen eigenen musikalischen Weg eingeschlagen und übernimmt zugleich unmittelbar das Wissen einer über Generationen gewachsenen Musikerkultur.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2010 ist Seres Vilmos Mitglied des Pannon Cigányzenekar. Mit seinem Klarinetten- und Tárogatospiel, seiner instrumentalen Vielseitigkeit und seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung zählt er zu den prägenden Musikern des Ensembles.

Auszeichnungen und Ehrungen

2025 – Ungarisches Silbernes Verdienstkreuz, Zivilabteilung

Was nur wenige über mich wissen

Obwohl er vor allem als Klarinetten- und Tárogatókünstler bekannt ist, spielt er auch Saxophon und Akkordeon. Die musikalische Tradition gibt er nicht nur als Lehrer weiter: Auch sein Sohn, Seres Vilmos jun., erlernte die Grundlagen des Tárogatóspiels von ihm.

Pannon-Porträt

Bujka János

Klarinette, Tárogató

Klarinetten- und Tárogatókünstler sowie Saxophonist aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. 1985 wurde er Mitglied des Rajkó-Orchesters, später spielte er zehn Jahre im Orchester von Sándor Járóka junior und war zwanzig Jahre stellvertretender Stimmführer des 100-köpfigen Zigeunerorchesters. Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf alle Kontinente. Gemeinsam mit seiner Frau Alíz Vámosi und ihrem Sohn Leonardo Bujka ist er heute Mitglied des Pannon Cigányzenekar.

Künstlerischer Werdegang

Bujbek Bujka János ist Klarinetten- und Tárogatókünstler sowie Saxophonist und entstammt einer Musikerfamilie, in der die Musik seit mehreren Generationen weitergegeben wird. Sein Urgroßvater Pacek Bujka Márkus spielte Tárogató, sein Großvater Bujka Rudolf senior Zimbalom und sein Vater Bujbek Bujka János senior Klarinette. In diesem musikalischen Umfeld wurde die Musik auch für ihn ganz selbstverständlich zur Berufung.

1985 wurde er in das Rajkó-Orchester aufgenommen, wo er zehn Jahre lang als Solist und Stellvertreter tätig war. Mit dem Ensemble gastierte er in zahlreichen Ländern und sammelte bereits in jungen Jahren umfangreiche internationale Bühnenerfahrung. Im weiteren Verlauf seiner Karriere führten ihn Konzertreisen auf alle Kontinente – von Amerika bis Australien.

Zehn Jahre lang spielte er im Orchester von Sándor Járóka junior, unter anderem im traditionsreichen Pesti Vigadó in Budapest. Ein weiteres bedeutendes Kapitel seiner Laufbahn verbindet ihn mit dem 100-köpfigen Zigeunerorchester, in dem er zwanzig Jahre lang als stellvertretender Stimmführer tätig war. Neben seiner Arbeit in großen Orchestern trat er regelmäßig als Solist auf und bewegt sich auf Klarinette, Tárogató und Saxophon souverän in unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen.

Auch international konnte er besondere Erfolge erzielen. Im Jahr 2000 wurde er in Tel Aviv mit einem Friedenspreis ausgezeichnet; bei einem internationalen Wettbewerb in Istanbul errang er den ersten Platz. In Luxemburg konzertierte er mit dem Orchester des großherzoglichen Hofes und trat darüber hinaus in den Benelux-Ländern sowie in zahlreichen weiteren Ländern der Welt auf.

Als vielseitiger Musiker ist er bis heute in mehreren Formationen aktiv. Er spielt in der Vajda Gypsy Band, ist Solist des Vajda Gypsy Konzertorchesters und der Jama Band, prägender Saxophonist bei Etnorom sowie Mitglied des EnerGypsy Orchesters und des Highmeister Orchesters.

Als langjähriges und prägendes Mitglied des Pannon Cigányzenekar bereichert er das Ensemble auf Klarinette und Tárogató. In seinem Spiel verbinden sich die über Generationen weitergegebene musikalische Tradition seiner Familie, jahrzehntelange Orchestererfahrung und die Ausdrucksfreiheit eines Solisten.

In der Familie Bujka ist Musik bis heute eine lebendige Tradition über mehrere Generationen hinweg. Seine Frau, die Geigerin Alíz Vámosi, und ihr Sohn, der Geiger Leonardo Bujka, sind ebenfalls Mitglieder des Pannon Cigányzenekar – so stehen heute drei Mitglieder derselben Familie gemeinsam im Orchester auf der Bühne.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als langjähriges und prägendes Mitglied des Pannon Cigányzenekar spielt er Klarinette und Tárogató und bereichert das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Orchester- und Solistenerfahrung.

Auszeichnungen und Ehrungen

2000 – Friedenspreis, Tel Aviv
Internationaler Musikwettbewerb – 1. Platz, Istanbul

Was nur wenige über mich wissen

Musik ist in unserer Familie ein echtes Erbe: Mein Urgroßvater spielte Tárogató, mein Großvater Zimbalom und mein Vater Klarinette. Heute musiziere ich gemeinsam mit meiner Frau Alíz Vámosi und unserem Sohn Leonardo im Pannon Cigányzenekar. Es ist für mich etwas ganz Besonderes, dass die musikalische Tradition, die ich von meinen Vorfahren übernommen habe, bereits in der nächsten Generation weiterlebt.

Pannon-Porträt

Bangó Lajos

Klarinette

Klarinettist aus einer renommierten Musikerfamilie aus Gödöllő. 1975 wurde Bangó Lajos in das weltberühmte Rajkó-Orchester aufgenommen, dem er zwölf Jahre lang angehörte. Als Schüler von Farkas Gyula trat er mit dem Ensemble in zahlreichen Ländern der Welt auf.

Künstlerischer Werdegang

Bangó Lajos wurde in Gödöllő in eine renommierte Musikerfamilie hineingeboren. Musik und musikalische Tradition begleiteten ihn von frühester Kindheit an: Sein Vater war Primás, sein Großvater ein bekannter Klarinettist. So wuchs er ganz selbstverständlich in der Welt der ungarischen Roma-Musik und einer über Generationen weitergegebenen Musikertradition auf.

Ein entscheidender Meilenstein seiner musikalischen Laufbahn war das Jahr 1975, als er in das weltberühmte Rajkó-Orchester aufgenommen wurde. Zwölf Jahre lang gehörte er dem Ensemble an. Zu seinen Lehrern zählte Farkas Gyula, unter dessen Anleitung er sein musikalisches Können und seine instrumentalen Fähigkeiten weiterentwickelte.

Während seiner Jahre beim Rajkó-Orchester sammelte Bangó Lajos umfangreiche internationale Bühnenerfahrung. Mit dem Ensemble trat er in zahlreichen Ländern der Welt auf und lernte bereits als junger Musiker jene anspruchsvolle Aufführungstradition kennen, die das Rajkó-Orchester international berühmt gemacht hat.

Bis heute bilden das musikalische Erbe seiner Familie, die beim Rajkó-Orchester erworbenen Kenntnisse und seine jahrzehntelange Erfahrung als Musiker das Fundament seiner künstlerischen Laufbahn.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Mitglied des Pannon Cigányzenekar bereichert Bangó Lajos das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung, seinem charakteristischen Klarinettenspiel und dem musikalischen Wissen, das er während seiner Jahre beim Rajkó-Orchester erworben hat.

Was nur wenige über mich wissen

Die Musik wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt: Mein Vater war Primás und mein Großvater ein bekannter Klarinettist. Die Klarinette und die Welt der Roma-Musik gehören deshalb seit meiner Kindheit zu meinem Leben.

Kontrabässe

Pannon-Porträt

Farkas Sándor

Kontrabass

Farkas Sándor begann 1976 seine musikalische Ausbildung beim Rajkó-Orchester. Im Laufe seiner Karriere spielte er unter anderem in den Orchestern von Ernő Kállai Kiss und Sándor Lakatos und war anschließend dreizehn Jahre lang im Restaurant Mágnáskert tätig. Heute ist er Stimmführer der Kontrabässe im Pannon Cigányzenekar.

Künstlerischer Werdegang

Farkas Sándor wurde am 6. September 1959 in Miskolc geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er 1976 beim Rajkó-Orchester, wo er die prägenden Grundlagen der ungarischen Zigeunermusik und des Ensemblespiels erlernte.

Nach Abschluss seiner Ausbildung begann er seine professionelle Musikerlaufbahn im Orchester von Ernő Kállai Kiss. Später erhielt er eine Einladung in den legendären Budapester Mátyás Pince, wo er im Orchester von Sándor Lakatos spielte. Eine weitere bedeutende Station seiner Laufbahn war das Restaurant Mágnáskert, in dem er dreizehn Jahre lang als Musiker tätig war.

Im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere sammelte er wertvolle Erfahrungen an der Seite bedeutender Orchesterleiter der ungarischen Zigeunermusik. Das traditionelle Ensemblespiel, sein sicheres musikalisches Fundament und die über viele Jahre erworbene Orchestererfahrung prägen seine Arbeit bis heute.

Heute ist er Stimmführer der Kontrabässe im Pannon Cigányzenekar und bildet mit seiner Erfahrung und seinem Spiel eine wichtige rhythmische und harmonische Grundlage des Orchesters.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Stimmführer der Kontrabässe bereichert Farkas Sándor das Pannon Cigányzenekar mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung und seinem sicheren Ensemblespiel.

Pannon-Porträt

Maka Gyula

Kontrabass

Ehemaliges Mitglied des Ungarischen Staatlichen Volksensembles, Gründungsmitglied und fast vier Jahrzehnte lang prägender Kontrabassist des 100-köpfigen Zigeunerorchesters. Ausgezeichnet mit dem Ungarischen Silbernen Verdienstkreuz und dem Dankó-Pista-Lebenswerkpreis.

Künstlerischer Werdegang

Gyula Maka wurde 1964 in Budapest in eine Musikerfamilie hineingeboren. Die Liebe zum Kontrabass und zur Musik wurde ihm gewissermaßen in die Wiege gelegt: Auch sein Vater war Kontrabassist.

Eine prägende Station seiner Laufbahn war das Ungarische Staatliche Volksensemble, dem er von 1983 bis 1999 angehörte. 1985 wurde er Gründungsmitglied des 100-köpfigen Zigeunerorchesters, in dem er fast vier Jahrzehnte lang musizierte. Bis 2023 war er Stimmführer der Kontrabassgruppe des Orchesters.

Sein künstlerisches Wirken wurde mit mehreren bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt. 2015 erhielt er das Ungarische Silberne Verdienstkreuz, 2020 wurde er mit dem Dankó-Pista-Lebenswerkpreis und der Auszeichnung „Solist des Jahres“ geehrt.

Heute ist Gyula Maka Kontrabassist des Pannon Cigányzenekar und bereichert das Ensemble mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seiner umfassenden Orchesterpraxis.

Er ist Vater von drei Söhnen. Sein ältester Sohn Gyuszi war mehr als zehn Jahre lang Conférencier des Hauptstädtischen Großzirkus in Budapest und moderiert heute eine Radiosendung. Alex ist Fußballspieler und spielt derzeit in Österreich. Sein jüngster Sohn Dávid bereitet sich auf die Aufnahmeprüfung am Bartók-Konservatorium vor. Die Verbundenheit mit Bühne, Musik und darstellender Kunst lebt damit auch in der nächsten Generation der Familie weiter.

Beim Pannon Cigányzenekar

Heute bereichert er als Kontrabassist des Pannon Cigányzenekar mit seiner jahrzehntelangen Orchestererfahrung den Klang des Ensembles.

Auszeichnungen und Ehrungen

2015 – Ungarisches Silbernes Verdienstkreuz; 2020 – Dankó-Pista-Lebenswerkpreis, „Solist des Jahres“

Was nur wenige über mich wissen

Er ist Vater von drei Söhnen: Gyuszi war mehr als zehn Jahre Conférencier des Hauptstädtischen Großzirkus in Budapest und moderiert heute eine Radiosendung; Alex spielt als Fußballer in Österreich; Dávid bereitet sich auf die Aufnahmeprüfung am Bartók-Konservatorium vor.

Pannon-Porträt

Fehér Ernő

Kontrabass

Vielseitiger Kontrabassist, der seine musikalische Ausbildung in Budapest absolvierte und im Laufe seiner Karriere in Restaurants, Hotels und auf Konzertbühnen im In- und Ausland musizierte.

Künstlerischer Werdegang

Fehér Ernő stammt aus einer Musikerfamilie, sodass Musik bereits seit seiner Kindheit ein selbstverständlicher Bestandteil seines Lebens ist. Seine musikalische Ausbildung und seine Gymnasialzeit absolvierte er in Budapest. Anschließend legte er am Landeszentrum für Unterhaltungsmusik (Országos Szórakoztatói Központ) seine Fachprüfung im Bereich Volksmusik ab.

Im Laufe seiner Karriere sammelte er als Kontrabassist umfangreiche Erfahrungen in den unterschiedlichsten musikalischen Formationen. Er spielte in Restaurants, Hotels und auf Konzertbühnen – sowohl in Ungarn als auch im Ausland. Seine Vielseitigkeit zeigt sich darin, dass er als Kontrabassist in Ensembles verschiedener Stilrichtungen tätig war und sich neben der traditionellen ungarischen Musik und der ungarischen Zigeunermusik auch in anderen musikalischen Welten zu Hause fühlt.

Heute bringt Fehér Ernő seine langjährige Bühnenerfahrung und seine stilistische Vielseitigkeit als Kontrabassist in das Pannon Cigányzenekar – Hungarian Royal Gypsy Orchestra ein.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Kontrabassist des Pannon Cigányzenekar bereichert Fehér Ernő mit seiner vielseitigen musikalischen Erfahrung und seinem sicheren Bassfundament den charakteristischen Klang des Orchesters.

Was nur wenige über mich wissen

Im Laufe meiner Laufbahn habe ich mich nie auf eine einzige musikalische Stilrichtung beschränkt. Als Kontrabassist konnte ich in unterschiedlichen musikalischen Welten und Formationen Erfahrungen sammeln – sowohl in Ungarn als auch im Ausland.

Pannon-Porträt

Rácz István

Kontrabass

Seit fast drei Jahrzehnten aktiver Kontrabassist, der seine ersten prägenden beruflichen Erfahrungen im traditionsreichen Hotel Gellért in Budapest unter der Anleitung von József Parádi sen. und József Parádi jun. sammelte.

Künstlerischer Werdegang

Rácz István begann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule in der Nap utca in Budapest. Bereits mit 16 Jahren kam er als junger Musiker in das renommierte Ensemble des traditionsreichen Hotel Gellért, wo er an der Seite hervorragender Musiker die Tradition der ungarischen Zigeunermusik und das Zusammenspiel im Ensemble von Grund auf kennenlernen konnte. Zu seinen prägenden Lehrmeistern gehörten József Parádi sen. und József Parádi jun.

Seit fast drei Jahrzehnten ist er als aktiver Musiker tätig. Im Laufe seiner Karriere spielte er in zahlreichen renommierten Restaurants und Veranstaltungsorten sowohl in Ungarn als auch im Ausland. Dabei arbeitete er in verschiedenen Ensembles mit hervorragenden Musikern und Primás-Geigern zusammen und sammelte umfangreiche Erfahrung in der traditionellen ungarischen Zigeunermusik und der gehobenen Unterhaltungsmusik.

Als Kontrabassist des Hungarian Royal Gypsy Orchestra bildet er mit seiner langjährigen Erfahrung ein solides rhythmisches und harmonisches Fundament des Orchesters.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Kontrabassist des Hungarian Royal Gypsy Orchestra bringt Rácz István seine jahrzehntelange Erfahrung aus dem In- und Ausland ein und trägt wesentlich zum rhythmischen und harmonischen Fundament des Orchesters bei.

Was nur wenige über mich wissen

Bereits mit 16 Jahren durfte ich im hervorragenden Ensemble des Hotel Gellért lernen und musizieren. Diese Zeit und meine Lehrmeister József Parádi sen. und József Parádi jun. haben meinen weiteren musikalischen Weg entscheidend geprägt.

Pannon-Porträt

Rákóczi Béla

Kontrabass

Gründungsmitglied des Pannon Cigányzenekar, das seine musikalische Laufbahn als Klarinettist begann und sich später dem Kontrabass verschrieb. Seit nunmehr zwanzig Jahren musiziert Rákóczi Béla gemeinsam mit dem Orchester von Lajos Baranyai auf Bühnen im In- und Ausland.

Künstlerischer Werdegang

Rákóczi Bélas musikalischer Weg begann in Celldömölk, wo er sich als Kind zunächst für die Klarinette entschied. Schon früh führte ihn seine musikalische Begabung zum gemeinsamen Musizieren: Zunächst wurde er Mitglied des Jugendblasorchesters, später spielte er als erster Klarinettist im Militärorchester von Zalaegerszeg.

Nach seinem Militärdienst wandte er sich dem Kontrabass zu, der schließlich zu seinem wichtigsten Instrument wurde. Er studierte Kontrabass an der Musikschule in Szombathely und erlernte gleichzeitig die Tradition der ungarischen Zigeunermusik unmittelbar von erfahrenen Musikern. Zu seinen Lehrmeistern zählt er Meskó, János Rácz und Attila Bakonyi. Von ihnen lernte er nicht nur Repertoire und Spielweise, sondern auch jene über Generationen weitergegebene musikalische Tradition, die das gemeinsame Musizieren in einer Zigeunerkapelle prägt.

Seine Laufbahn als Berufsmusiker begann im Nádas Csárda in Gyenesdiás und führte ihn anschließend in den Halász Csárda in Keszthely. Später musizierte er im Badacsonyi Borozó in Hévíz, bevor er nach Szombathely kam, wo er unter anderem im Kispityer und im Pásztor Csárda spielte.

Rákóczi Béla ist Gründungsmitglied des Pannon Cigányzenekar und musiziert seit nunmehr zwei Jahrzehnten gemeinsam mit dem Orchester von Lajos Baranyai. In dieser Zeit wirkte er bei zahlreichen Auftritten des Ensembles in Ungarn und im Ausland mit.

Neben seiner Familie nimmt die Musik den wichtigsten Platz in seinem Leben ein. Sein musikalischer Werdegang verbindet dabei zwei unterschiedliche instrumentale Welten: Er begann als Klarinettist und fand später im Kontrabass jenes Instrument, mit dem er sich seit Jahrzehnten der Pflege und Weitergabe der ungarischen Zigeunermusik widmet.

Beim Pannon Cigányzenekar

Rákóczi Béla gehört zu den Gründungsmitgliedern des Pannon Cigányzenekar. Seit nunmehr zwanzig Jahren musiziert er gemeinsam mit dem Orchester von Lajos Baranyai und hat in dieser Zeit bei zahlreichen Auftritten in Ungarn und im Ausland die Tradition der ungarischen Zigeunermusik mitgetragen.

Was nur wenige über mich wissen

Als Kind begann ich nicht mit dem Kontrabass, sondern mit der Klarinette und wurde später erster Klarinettist des Militärorchesters von Zalaegerszeg. Erst nach meinem Militärdienst entschied ich mich für den Kontrabass – jenes Instrument, das schließlich meinen weiteren musikalischen Weg bestimmen sollte. Neben meiner Familie ist die Musik das Wichtigste in meinem Leben.

Hungarian Royal Gypsy Orchestra

Stimmen der Zukunft

Primás (leitende Geiger)

Pannon-Porträt

Gabora Horváth László

Prímás

Charakteristischer Geiger der jungen Generation der ungarischen Zigeunermusik und Gewinner des Primás-Wettbewerbs von Balatonfüred 2021. Auf internationalen Bühnen von Europa über Amerika bis Israel repräsentiert er die Tradition der ungarischen Zigeunermusik.

Künstlerischer Werdegang

Gabora Horváth László gehört zu den charakteristischen Geigern der jungen Generation der ungarischen Zigeunermusik und führt das musikalische Erbe einer traditionsreichen Musikerfamilie fort.

Ein wichtiger Meilenstein seiner künstlerischen Laufbahn war das Jahr 2019, als er beim Primás-Wettbewerb in Balatonfüred den zweiten Platz belegte und beim Carnegie Hall Music Competition in der Kategorie Sologeige mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Zwei Jahre später, 2021, gewann er den Primás-Wettbewerb in Balatonfüred.

In den vergangenen Jahren arbeitete er mit bedeutenden Künstlern der ungarischen Zigeunermusik zusammen, darunter Bangó Margit, Roby Lakatos, Lendvay Csócsi József, Berki László und Puka Károly. Mit dem Ensemble des Kossuth-Preisträgers Snétberger Ferenc sowie mit seinen eigenen Formationen trat er auf renommierten internationalen Bühnen von Europa über Amerika bis Israel auf. Zu seinen Auftrittsorten zählen unter anderem das Prado-Museum und der Nationale Konzertsaal in Madrid, das Ronald Reagan Center in Washington sowie das Mann Auditorium in Tel Aviv.

Seit 2024 ist er einer der Primás-Geiger des Pannon Cigányzenekar.

In seinem Spiel verbindet sich die jahrhundertealte Tradition der ungarischen Zigeunermusik mit zeitgemäßer Bühnenpräsenz und seiner individuellen musikalischen Persönlichkeit. Er betrachtet es als seine künstlerische Aufgabe, dazu beizutragen, dass die ungarische Zigeunermusik nicht nur bewahrt wird, sondern auch neue Zuhörer und kommende Generationen erreicht und ihren gebührenden Platz im internationalen Musikleben einnimmt.

Beim Pannon Cigányzenekar

Seit 2024 gehört Gabora Horváth László zu den Primás-Geigern des Pannon Cigányzenekar und repräsentiert innerhalb des Ensembles die junge Generation der ungarischen Zigeunermusik.

Auszeichnungen und Ehrungen

2019 – Primás-Wettbewerb Balatonfüred, 2. Platz
2019 – Carnegie Hall Music Competition, Kategorie Sologeige, Sonderpreis
2021 – Primás-Wettbewerb Balatonfüred, 1. Platz

Erste Violinen

Pannon-Porträt

Bujka Leonardo

Violine

Sologeiger der jungen Generation des Pannon Cigányzenekar. Leonardo stammt aus einer Musikerfamilie; seine Eltern Bujka János und Vámosi Alíz gehören ebenfalls dem Ensemble an. Er befindet sich im Abschlussjahr des Bartók-Béla-Musikkonservatoriums und tritt neben Kammermusik- und Orchesterproduktionen auch als Solist auf.

Künstlerischer Werdegang

Bujka Leonardo ist ein junger Geiger, der als Mitglied einer über mehrere Generationen reichenden Musikerfamilie von Kindheit an mit Musik aufgewachsen ist. Seine Eltern, Bujka János und Vámosi Alíz, sind ebenfalls Musiker des Pannon Cigányzenekar. Mit Leonardo wird die musikalische Familientradition somit bereits von der nächsten Generation innerhalb des Ensembles fortgeführt.

Derzeit befindet er sich im Abschlussjahr des Bartók-Béla-Musikkonservatoriums. Neben seiner Ausbildung spielt er in mehreren Kammermusikformationen und größeren Orchestern und konnte bereits in jungen Jahren auch als Solist Bühnenerfahrung sammeln. Unter anderem trat er als Solist bei einem Konzert der Virtuózok auf.

Im Pannon Cigányzenekar spielt Leonardo als Sologeiger. Trotz seines jungen Alters ist er bereits ein aktives Mitglied des Ensembles und zugleich Vertreter jener neuen Musikergeneration, die die lebendige Tradition der ungarischen Roma-Musik in die Zukunft weiterträgt.

Beim Pannon Cigányzenekar

Als Sologeiger bringt Leonardo nicht nur seine eigene junge musikalische Persönlichkeit in das Pannon Cigányzenekar ein, sondern führt zugleich die Tradition seiner Musikerfamilie fort: Gemeinsam mit seinem Vater Bujka János und seiner Mutter Vámosi Alíz stehen drei Mitglieder derselben Familie im Orchester auf der Bühne.

Auszeichnungen und Ehrungen

Auftritt als Solist bei einem Konzert der Virtuózok.

Was nur wenige über mich wissen

Für mich ist es etwas ganz Besonderes, im selben Orchester wie mein Vater und meine Mutter musizieren zu dürfen. Deshalb ist der Pannon für mich nicht nur ein Orchester, sondern auch ein Stück Familie – im wahrsten Sinne des Wortes.

Bläser

Pannon-Porträt

Seres Vilmos, jr.

Klarinette

Ein junges Talent der neuen Generation der ungarischen Roma-Musik. Als Klarinettist hat er bereits bei nationalen Wettbewerben bedeutende Erfolge erzielt und führt zugleich die Tárogató-Tradition seines Vaters Seres Vilmos weiter.

Künstlerischer Werdegang

Seres Vilmos jun. wurde 2011 geboren. Schon in seiner Kindheit wurde deutlich, dass Musik für ihn nicht nur ein familiäres Erbe, sondern auch sein eigener Weg werden sollte.

Im Alter von sieben Jahren begann er an der Tóth-Aladár-Musikschule Klarinette zu lernen, wo er als Schüler von István Kohán die Grundlagen seines instrumentalen Könnens erwarb. Neben der Klarinette lernte er von seinem Vater, Seres Vilmos, auch das Tárogató zu spielen. So entwickelt er seine eigene musikalische Stimme auf zwei Instrumenten, die eng mit dem musikalischen Erbe seiner Familie und der ungarischen Musiktradition verbunden sind.

Sein Talent wurde früh erkannt. Sowohl als Orchestermusiker als auch als Solist erhielt er Gelegenheit, sich einem Publikum zu präsentieren. Trotz seines jungen Alters stand er bereits auf bedeutenden Bühnen, darunter im Musikpalast von Miskolc, im Haus der Ungarischen Musik in Budapest sowie 2026 auf der Freilichtbühne von Bükfürdő, begleitet vom Pannon Cigányzenekar.

Auch seine Wettbewerbserfolge zeugen von seinem Talent: 2023 gewann er beim X. Nationalen Orchesterwettbewerb den ersten Preis, 2024 erhielt er beim I. Budapester Klarinettistentreffen eine herausragende Goldbewertung und 2025 erreichte er beim XVI. Nationalen Klarinettenwettbewerb den dritten Platz.

Heute setzt er seine musikalische Ausbildung am Bartók-Béla-Fachgymnasium für Musik und Instrumentenbau im Fach klassische Klarinette fort. Sein Ziel ist es, sich als anerkannter Musiker zu etablieren und zugleich das musikalische Erbe seiner Familie mit einer eigenen künstlerischen Stimme weiterzuführen.

Beim Pannon Cigányzenekar

2026 trat er beim Jubiläumskonzert des Pannon Cigányzenekar auf der Freilichtbühne von Bükfürdő in Begleitung des Orchesters auf. Als eine der „Stimmen der Zukunft“ steht er für die heranwachsende Generation der ungarischen Roma-Musik.

Auszeichnungen und Ehrungen

2023 – X. Nationaler Orchesterwettbewerb, 1. Preis
2024 – I. Budapester Klarinettistentreffen, herausragende Goldbewertung
2025 – XVI. Nationaler Klarinettenwettbewerb, 3. Platz

Was nur wenige über mich wissen

Neben der Klarinette spielt er auch Tárogató. Die Kunst dieses Instruments lernte er von seinem Vater Seres Vilmos und verbindet so die musikalische Tradition seiner Familie mit seiner klassischen Klarinettenausbildung.

Kontrabässe

Pannon-Porträt

Kökény Tamás

Kontrabass

Der Gewinner der klassischen Musik-Talentshow „Virtuózok“ 2016 ist ein vielseitiger Kontrabassist, der sich von der Klassik über Jazz und authentische traditionelle Musik bis hin zu Film- und Popmusik in zahlreichen Genres zu Hause fühlt. Im Laufe seiner Karriere trat er auf bedeutenden Konzertbühnen in Ungarn und im Ausland auf, darunter in der New Yorker Carnegie Hall.

Künstlerischer Werdegang

Kökény Tamás entdeckte bereits in jungen Jahren seine Leidenschaft für die Musik. Mit zwölf Jahren faszinierte ihn die Welt des Kontrabasses so sehr, dass er neben der Violine auch dieses Instrument zu erlernen begann. Schon bald wurde ihm klar, dass der Kontrabass das Instrument war, auf dem er sich musikalisch wirklich zu Hause fühlte, und so entschied er sich endgültig für ihn. Bereits bei seinen ersten Bühnenauftritten erhielt er vom Publikum prägende Rückmeldungen, die seinen weiteren künstlerischen Weg nachhaltig beeinflussten.

Seine musikalischen Interessen sind ausgesprochen vielseitig. Neben dem klassischen Repertoire spielt er mit großer Freude Jazz, Filmmusik, authentische traditionelle Musik sowie Bearbeitungen aus der Popmusik. Diese stilistische Offenheit und die kontinuierliche Suche nach den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Kontrabasses gehören zu den charakteristischen Merkmalen seines künstlerischen Schaffens.

Landesweite Bekanntheit erlangte Kökény Tamás 2016, als er die klassische Musik-Talentshow „Virtuózok“ gewann. Auf diesen Erfolg folgten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Er trat in der New Yorker Carnegie Hall auf, wo das Publikum seine Darbietung mit Standing Ovations würdigte, sowie in Los Angeles, Las Vegas und San Diego. In Europa stand er unter anderem in Brüssel, Paris und Ravenna auf der Bühne und nahm außerdem an einer mehrteiligen Konzerttournee durch Siebenbürgen teil.

Auch in Ungarn war Kökény Tamás bereits auf zahlreichen bedeutenden Konzertbühnen zu erleben, darunter im Kodály Központ in Pécs, im Kölcsey Központ in Debrecen, an der Liszt-Ferenc-Musikakademie und im Müpa Budapest sowie in der Papp László Budapest Sportaréna.

Weitere Informationen über Kökény Tamás, seine künstlerische Laufbahn und seine Konzerte finden Sie auf seiner offiziellen Website unter www.kokenytamas.com.

Beim Pannon Cigányzenekar

Mit seinem Kontrabassspiel repräsentiert Kökény Tamás die junge Künstlergeneration des Pannon Cigányzenekar und bereichert das Ensemble mit seiner musikalischen Vielseitigkeit und internationalen Konzerterfahrung.

Auszeichnungen und Ehrungen

2016 – Gewinner der klassischen Musik-Talentshow „Virtuózok“

Was nur wenige über mich wissen

Bis zu meinem zwölften Lebensjahr spielte auch die Violine eine wichtige Rolle in meiner musikalischen Ausbildung. Dann entdeckte ich die Welt des Kontrabasses für mich und spürte sehr schnell, dass ich auf diesem Instrument meine musikalische Heimat gefunden hatte.